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Wir wollen unseren Fans in unserer Halle was bieten!

ThSV Eisenach in Vorfreude auf das Heimspiel am Samstag gegen den TV Großwallstadt – Nachgefragt bei ThSV-Coach Misha Kaufmann

Der ThSV Eisenach, nach drei Siegen in Folge, dem daraus resultierenden ausgeglichen Punktekonto (23:23) auf Platz 11 vorgerückt, freut sich auf das Heimspiel am Samstag, 12.03.2022 um 19.30 Uhr gegen den TV Großwallstadt. Die erfolgreichsten Torjäger der Liga, Fynn Hangstein (ThSV Eisenach) und Savvas Savvas (TV Großwallstadt), sowie mit Johannes Jepsen (ThSV Eisenach) und Jan-Steffen Minerva (vormals Jan-Steffen Redwitz, TV Großwallstadt) zwei der besten Torhüter der Liga, werden auf dem Parkett der Werner-Aßmann-Halle zu sehen sein.

Unter Einhaltung der 2 G plus-Regeln können deutlich mehr Zuschauer als zuletzt die Partie dieser beiden deutschen Traditionsvereine live vor Ort verfolgen. Gebosterte brauchen keinen tagesaktuellen Test! Erstmals können Tickets wieder vorab online unter www.thsv-eisenach.de und natürlich auch in der Geschäftsstelle des ThSV Eisenach erworben werden. Ein Corona-Testzentrum wird am Spieltag vor Ort sein. Peter Walz, der Kapitän des ThSV Eisenach, hofft auf viele seine Mannschaft unterstützende Zuschauer.

Ausnahmen 2G+:
• Geboosterte
• frisch Geimpfte/Genesene (bis zu 90 Tagen)
• Genesene mit einer Impfung vor o. nach Infektion
• nicht eingeschulte und symptomfreie Kinder
• Jugendliche (unter 18) mit aktuellen Testnachweis der Schule
• Attest + negativen Schnelltest

Vor der Partie sprachen wir mit Misha Kaufmann, dem Coach der Wartburgstädter:
Werfen wir noch einen kurzen Blick zurück auf den 27:25-Auswärtssieg in Lübeck. Die unmittelbare Vorbereitung verlief ja nicht optimal, Ihre schon am Vortag der Partie aufgebrochene Mannschaft stand im Stau, die vorgesehene Einstimmung auf die 6:0-Abwehrvariante fiel aus…?
In unserer Halle war am Vormittag kein Training möglich. Jugend trainiert für Olympia war angesagt. Wir wollten deshalb am Abend in Lübeck trainieren, kamen aber erst um 21.00 Uhr an. Am Spieltag noch zu trainieren, das machte aus meiner Sicht keinen Sinn.

Aber die 6:0-Abwehrvariante hat ja dann doch ganz gut funktioniert?
Die Jungs haben schon während der Busfahrt hierzu ganz viel miteinander gesprochen, bestimmte Absprachen getroffen. Das wurde dann zunächst auch gut umgesetzt. Bis zur roten Karte für Daniel Dicker.

Dann stellten Sie auf die 5:1-Formation um?
Die Gastgeber waren von unserer defensiven Abwehrarbeit sichtlich überrascht, fanden kaum Lösungen. Als wir dann auf 5:1 umstellten, bekamen die Ostseestädter neue, andere Probleme. In der 45. Minute, wir lagen mit drei Toren hinten, entschloss ich mich zu einem Torhüterwechsel. Johannes Jepsen, einer der Garanten des Auswärtssieges in Dormagen, hatte bis dahin gerade einmal 2 Bälle pariert. Die Hausherren verzeichneten mit Routinier Dennis Klockmann einen klaren Vorteil auf der Torhüterposition. Der ins Gehäuse eingewechselte Fran Lucin und unsere Abwehr davor waren dann maßgeblich an unserem 6:0-Tore-Lauf beteiligt. Für die Ostseestädter ergaben sich kaum noch Tormöglichkeiten, vielfach wurden sie zu Würfen aus ungünstigen Positionen gezwungen. Die Partie in der Hansehalle hätte in die eine oder andere Richtung gehen können. Der Hausherr war nach dem Trainerwechsel mit vier Siegen am Stück in einem Flow, hatte wenige Tage zuvor an gleicher Stelle den VfL Gummersbach in die Knie gezwungen. Dass wir als Sieger vom Parkett gingen, spricht für unsere Moral!

Torhüter spielen also eine wichtige Rolle?
Aufgabe eines Keepers ist nun mal das Halten von Bällen. Ohne Torwart ist kaum ein Spiel zu gewinnen. Die geringe Zahl von 21 Gegentreffern in Dormagen entsprang beispielsweise dem Teamwork aus Mannschaft und Torhüter.

Die Partie am Samstagabend mit dem direkten Aufeinandertreffen der Top-Torjäger der Liga und zwei der besten Keeper hat ihren besonderen Reiz?
Jede Mannschaft in dieser Liga hat gute Torhüter. Letztendlich macht das Kollektiv den Unterschied. Nicht einzelne Spieler. Wir wollen als Kollektiv auftrumpfen und unseren Flow nutzen.

Dieser Flow darf aber nicht zu Leichtfertigkeiten verleiten?
Richtig! Wir müssen mit unserer jungen Mannschaft stets ganz viel investieren. Keiner darf sich zu schade sein, für den anderen mit zu kämpfen, mit zu rackern. Wir dürfen uns von keiner Platzierung einer Mannschaft täuschen lassen. Zwei Siege am Stück, man springt deutlich nach oben, zwei Niederlagen am Stück, man rutscht wieder ab. Hinzu kommt die unterschiedliche Zahl absolvierter Spiele. Es kann noch ganz viel passieren. Wir können mit einem Sieg am Samstagabend in ein positives Punktekonto klettern. Wann gab es dies das letzte Mal beim ThSV Eisenach? Wir können zugleich die Distanz zu den unteren Mannschaften vergrößern. Zwei mehr als lohnenswerte Ziele! Und: wir wollen in unserer Halle siegen und unseren Fans was bieten!

Th. Levknecht

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