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Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Traditionrennen

Auf ein erfolgreiches und schönes Wochenende können nun die Veranstalter und Fans der 55. ADAC Cosmo Wartburgrallye zurückblicken. Von Freitag bis Sonntag zogen die Rennautos durch die ganze Region rund um Eisenach und zeigten bei insgesamt 16 Wertungsprüfungen ihr Können.

Dabei waren es aber nicht nur moderne PKW, welche gegeneinander um die goldenen Felgen, welche als erster Preis dienten, fuhren. Auch ein recht breites historisches Feld (alle Fahrzeuge mussten mehr als 20 Jahre auf dem Buckel haben) gab es für die unzähligen Rallye-Fans am Rande der Strecke zu bewundern. So waren es selbstverständlich vor allem die einst in Eisenach produzierten Wartburgs, die sich im historischen Teil des Rennens miteinander maßen. Doch auch Trabants und alte Porsche traten an.

Den Auftakt des Rennwochenendes boten am vergangenen Freitagabend der Shakedown im «Cosmodrom» an der ehemaligen A4 sowie der große Showstart auf dem Eisenacher Marktplatz. Bei Letzterem war es Eisenachs Bürgermeister, Andreas Ludwig (CDU), der den Startschuss für die Wartburgrallye gab.
Am Samstag und Sonntag waren es dann die Wertungsprüfungen auf der Gollert, entlang des Wilhelmstaler Sees, in Kupfersuhl und an der Hohen Sonne, bei denen sich die Fahrer der zahlreichen Rennfahrzeugen miteinander verglichen.

Besonderheit des 55. Rennens war ein «ADAM-Cup», bei welchem die Fahrzeugführer der Opel Kleinstwagen gegeneinander in ihrer Klasse fuhren. Dieser Cup ist eine Eisenacher Erfindung, da nur im hiesigen Werk das Opelauto fabriziert wird.

Den Gesamtsieg der Rallye, welche, nach Aussage des Veranstalters, ohne größere Unfälle ablief, aber trug kein Eisenacher Fabrikat davon. Ruben Zeltner und Helmar Hinneberg fuhren in ihrem schwarz-weißen Porsche die absolute Bestzeit des Wochenendes und wurde damit am heutigen Sonntag im Fahrerlager vor dem Opelwerkstor bei Stedtfeld offiziell zum Gewinner der Traditionsrallye gekührt.

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