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10 Jahre Uraufführung des Waldmusiktheaters INCANEMULO

Künstlerisch gestaltete Holztafel als Dankeschön an das Urwald-Life-Camp

In der Jugendherberge Urwald-Life-Camp fand am Donnerstag, 05.05.2022, ein 10jähriges Jubiläum statt: Am 04.05.2012 gab es im dortigen Nakundu-Saal die Premiere des später preisgekrönten Waldmusicals „Incanemulo“. Es wurde von Schülerinnen und Schülern der Staatlichen Regelschule „Thomas Müntzer“ Mihla aufgeführt.

Schuldirektor Uwe Schwanz und Autor des Musiktheaters Jörg Klingelhöfer aus Wutha-Farnroda waren sich einig:

Das Urwald-Life-Camp war für die Schülerinnen und Schüler damals zu einem Ort intensiven Probens und quasi zu einer zweiten Heimat geworden. Den wunderbaren Aufenthalt haben wir vor allem der tollen Betreuung von Jacqueline und Volker Harting, den Herbergseltern, zu verdanken.

Ehepaar Harting wurde feierlich eine künstlerisch gestaltete Holztafel überreicht. Sie zeigt die Hauptfiguren von „Incanemulo“, Wildkatze und Schwarzstorch, und soll an dieses erfolgreiche Projekt erinnern. Gestaltet wurde sie von Holzbildhauermeisterin Heide Dittmann sowie Graveur Daniel Storch  –  beide aus Schweina. Neben dem Schuldirektor hatten sich aus der Klasse 7 a auch Lilli Ann Bißmann, Karoline Gnädig, Lena Meyfarth und Anthony Ruhwedel sowie die ehemaligen Lehrerinnen Beate Elze und Elfriede Wahnelt auf dem Harsberg eingefunden. Die kleine Feierstunde wurde musikalisch umrahmt mit zwei Liedern aus „Incanemulo“, gespielt von Gitarrist Marco Böttger aus Eisenach und Jörg Klingelhöfer (Gesang/Percussion). Incanemulo wurde unter anderem von der Heidehof Stiftung gefördert und erhielt 2013 den Deutschen Waldpädagogikpreis sowie den Schultheater-Förderpreis. 2015 entstand eine aufwändige Video-Audio-Box als Dokumentation des Projektes. Volker Harting dankte für das Geschenk:

Nach zwei für uns sehr harten Jahren starten wir nun wieder durch mit unseren Angeboten. Da ist eine solche Würdigung wertvoller Rückenwind, zumal wir Verstärkung durch eine neue Mitarbeiterin für Umweltbildung bekommen haben. Und die schöne Tafel wird einen Ehrenplatz erhalten.

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