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Arbeitskreis Polizei fordert höhere Priorisierung der Polizei bei Coronaimpfung

Walk: „Polizisten haben hohes Ansteckungsrisiko“

Der Arbeitskreis Polizei der CDU Thüringen fordert eine höhere Priorisierung von Polizeivollzugsbeamten bei der wohl in Kürze zur Verfügung stehenden Coronaimpfung.

Polizeivollzugbeamte sind ständig einem sehr hohen Infektionsrisiko ausgesetzt. Sei es bei geschlossenen Einsätzen aber auch zum Beispiel in Festnahme- oder Durchsuchungssituationen. Dies funktioniert einfach nicht mit zwei Metern Abstand, so Raymond Walk, Vorsitzender des Arbeitskreises.

Insofern werde die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, die Polizei auf den vorletzten Platz der Prioritätenliste für die Impfungen zu setzen, den Realitäten des Polizeialltags nicht gerecht. Der Arbeitskreis Polizei, dem auch alle Polizeigewerkschaften angehören, fordert hier ein dringendes Umdenken. Der Entwurf der Ständigen Impfkommission sieht zurzeit vor, zuerst eine Gruppe mit sehr hoher Priorität zu impfen, etwa Bewohner von Pflegeheimen. Später sollen weitere Gruppen folgen, zu denen etwa medizinisches Personal oder Lehrkräfte gehören. Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr werden in der letzten Gruppe mit gering erhöhter Priorität genannt.

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