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Aufräumungsarbeiten am Hautsee

Bildquelle: © Thüringer Forstamt Marksuhl
Mitarbeiter der Firma Morgenweck, Herrn Daniel Baczinski, beim Renovieren des Gedenksteins.

Der Hautsee liegt unweit der Gemeinde Dönges an der B 84. Überregional ist der See bekannt durch die schwimmende Insel, welche allerdings ihren Standort seit einigen Jahren nicht mehr verändert hat.

Seit den 1950 er Jahren fanden hier regelmäßig Feste statt, nach und nach entwickelte sich das Gelände im Umfeld zu einem Festplatz mit dem Hautseehäuschen als dessen Mittelpunkt. War die Euphorie nach der Wiedervereinigung noch groß, schwand das Interesse an dem Areal in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich, die Natur eroberte sich das Gelände schrittweise zurück.

Das Forstamt Marksuhl als Grundstückseigentümer erkannte erste Gefahrenquellen durch aus dem Boden ragende Metallfundamente verrotteter Bänke, Verwerfungen von Trittstufen und defekter Stromkabel. Bereits im zeitigen Frühjahr wurde vor Ort zusammen mit einem Vertreter des ehemaligen Heimatvereins beraten, wie der Zustand verändert werden kann. Man einigte sich darauf, vorerst das Häuschen, samt der dazugehörigen Betonfläche und dem seitlich befindlichen Unterstand stehen zu lassen und zu einem späteren Zeitpunkt über deren Verbleib zu entscheiden. Alle anderen baulichen Anlagen, hier hauptsächlich die große Anzahl alter Sitzgelegenheiten mit Beton- und Eisenfundamenten sollten beseitigt werden. Arbeitskräfte der SDW (Soziale Dienstleistungsgesellschaft Wartburgkreis) leisteten hier wertvolle Vorarbeit.

Bildquelle: © Thüringer Forstamt Marksuhl
Häuschen, Unterstand und Fläche mit den zurückgebauten Sitzgelegenheiten.

Auch wurden die Bänke am Wanderweg um den Hautsee erneuert und das Dach des Unterstandes repariert. Unweit des Sees in Richtung Albertsee befindet sich ein Gedenkstein, welcher an den hier wirkenden Oberjägermeister Friedrich August von Fritsch erinnert.

Die Firma Natursteine – Ulrich Morgenweck aus Wünschensuhl hat die Inschrift auf professionelle Art restauriert, das Umfeld des Gedenksteines wurde freigeschnitten.

Nun, nach Abschluss der Arbeiten, laden drei Bänke um den Hautsee zum Verweilen ein. Der Unterstand bietet Schutz vor Regen, das Gelände ist frei von Gefahrenquellen und Wanderer können die Inschrift auf dem Gedenkstein wieder lesen. Bleibt zu hoffen, dass die Sauberkeit lange erhalten bleibt.

Bildquelle: © Thüringer Forstamt Marksuhl
Eine der drei Bänke.

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