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Aufwändiges Aufräumen in Drachenschlucht

Die wolkenbruchartigen Regenfälle am Abend des 4. Juni haben in der Drachenschlucht Schäden hinterlassen, wie sie die derzeit Dienst tuenden Förster und Waldarbeiter noch nicht erlebt haben.

Nach Gewittern, Starkregen und Schneeschmelze fallen immer Reinigungs- und Reparaturarbeiten in der Schlucht an. Das ist in der Regel Routine und erschreckt uns nicht. Diesmal sieht es jedoch anders aus, beurteilt der zuständige Revierförster Stefan Wichmann die Lage vor Ort.

Obwohl zahlreiche Arbeitskräfte in der Schlucht sofort mit den Aufräumungsarbeiten begonnen haben, werden sich diese vermutlich noch bis Mitte Juli hinziehen.

Die im Mittelteil der Schlucht verlegten Holzstege mussten ausgebaut werden. Sie wurden vor langer Zeit auf Betonplatten verlegt. Diese haben sich allerdings als Durchflusshindernis erwiesen und müssen aufwändig per Hand zerkleinert und abtransportiert werden. Danach werden die Holzstege neu verlegt.

Mittelfristig ist geplant, diese Holzstege durch Glasfasergitterroste zu ersetzen, wie sie im unteren Teil der Schlucht verbaut wurden.

In Zeiten des Klimawandels müssen wir leider mit zunehmenden Starkregenereignissen rechnen, lautet das Fazit von Revierförster Stefan Wichmann.

Er appelliert nochmal an die Verantwortlichen, eine Lösung für die die Abwässer der B 19 zu suchen. Sie dürfen seiner Ansicht nach nicht mehr in die Schlucht geleitet werden, um zukünftig Schäden an Natur und Infrastruktur zu minimieren.

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