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Aussagen zur Zukunft des Berufsschulnetzes in der Region erwartet

Walk: „Ländlichen Raum nicht weiter schwächen“

Raymond Walk (CDU) hat sich bei der Landesregierung nach der Zukunft des Berufsschulnetzes in Eisenach und im Wartburgkreis erkundigt. Für Walk ist klar, dass für die Bedeutung der Region als Wirtschafts- und Bildungsstandort Berufsschulen mit Standorten in Eisenach und Bad Salzungen unabdingbar sind.

Gerade im Hinblick auf die Wettbewerbssituation mit den angrenzenden Bundesländern Hessen, Niedersachsen und Bayern und hinsichtlich eines möglichen Fachkräftemangels in der Region, ist ein umfassendes Ausbildungsangebot ein entscheidender Faktor, junge Leute in der Region zu halten. Der ländlicher Raum darf nicht weiter geschwächt werden, so Walk.

Vor diesem Hintergrund begrüßt Walk den Beschluss des Kreistages zum künftigen Berufsschulnetz. Ziel ist es dabei, das vorhandene Ausbildungsangebot in den Berufsschulen des Wartburgkreises zu erhalten und um zahlreiche Ausbildungsberufe zu ergänzen. Walk steht Überlegungen, die Einzugsbereiche zu vergrößern, skeptisch gegenüber und hofft zudem, dass künftig auch kleinere, flexiblere Klassenstärken vom zuständigen Ministerium zugelassen werden.

Mit der Kleinen Anfrage möchte sich der Abgeordnete einen Überblick der ausgebildeten Berufe und der Entwicklung der Schülerzahlen in der Region verschaffen. Außerdem fragt er, wie die Landesregierung Forderungen aus der Wirtschaft bewertet, künftig nach wirtschaftlichen Bedarfen auszubilden. Schließlich ist für Walk auch interessant, ob die Landesregierung seine Auffassung teilt, dass ein wohnortnahes Berufsschulangebot gerade auch im ländlichen Raum essentiell ist.

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