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BMW Group entwickelt Eisenach bis 2022 zum weltweit größten Werkzeugbaustandort des Unternehmens

Weitere Investitionen in Höhe von 42 Mio. Euro. Personalaufbau um ca. 20 Prozent. Erhöhung der Ausbildungs- und Dualen Studienplätze von neun auf 24.

Das BMW Group Werk Eisenach schreibt seine Erfolgsgeschichte fort und geht in die nächste Wachstumsphase. Ein Jahr nach dem 25-jährigen Werksjubiläum folgte heute die Bekanntgabe für die nächste Ausbaustufe des Standorts: Mit einem Investitionsvolumen von 42 Mio. Euro baut die BMW Group das Werk in Thüringen bis zum Jahr 2022 zum weltweit größten Werkzeugbau des Unternehmens aus: Die bisherigen Produktions- und Logistikflächen mit 16.300 Quadratmetern werden mit weiteren 17.800 Quadratmetern mehr als verdoppelt, zu den bisherigen 2.200 Quadratmetern Bürofläche kommen weitere 1.000 Quadratmeter hinzu.

Durch die damit einhergehende Kapazitätserhöhung um bis zu 50% steigt auch die Zahl der Arbeitsplätze von heute 260 um ca. 20%. Zudem erhöht das Werk die Ausbildungs- und dualen Studienplätze von heute neun auf 24 in vier verschiedenen Ausbildungsberufen.

Die weiteren Investitionen und der Ausbau unseres Werks sichert die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts. Es ist zudem ein Vertrauensbeweis unseres Unternehmens in die Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Thüringen. Wir sind stolz darauf, dass wir damit zum größten Werkzeugbaustandort im BMW Group Produktionsnetzwerk werden, sagte Werkleiter Michael Eckl.

Eisenach ist heute neben München und Dingolfing der dritte Standort für einen Werkzeugbau zur weltweiten Versorgung der Automobilwerke mit hochmodernen Presswerkzeugen. Neben dem Werkzeugbau hat sich das Werk Eisenach in den vergangenen Jahren zudem auf die Produktion fast aller Außenhautteile für Rolls-Royce-Automobile sowie für BMW M Modelle und auf Bauteile für BMW Motorrad spezialisiert.

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee zeigt sich erfreut über die Erfolgsgeschichte der BMW Group im Freistaat Thüringen und über die weiteren Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Standorts:

Wir sind stolz darauf, dass BMW in Eisenach nicht nur die Wurzeln der Automobilproduktion pflegt, sondern von hier aus auch die Zukunft der Mobilität mitgestaltet und zukunftsfähige und sichere Arbeitsplätze schafft. Das ist auch ein Beleg für die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Thüringen und die hohe Qualifikation der Menschen in unserer Region.

Kapazitätssteigerung um bis zu 50%.

Das Werk Eisenach stellt heute jährlich bis zu 40 Werkzeugsätze für die Presswerke der Fahrzeugwerke der BMW Group her. Der nun anstehende Werksausbau startet im dritten Quartal 2018. Im Zentrum stehen die Kapazitätserweiterungen im Bereich der Mechanischen Fertigung und der Werkzeugbauflächen. Zudem erfolgt eine Erweiterung des Presswerks, das eine zweite Einarbeitspresse neuester Generation erhält. Damit können die Presswerkzeuge optimal für ihren Einsatz in einem der Fahrzeugwerke vorbereitet werden, indem der spätere Serienprozess schon im Werkzeugbau simuliert und die Einarbeitungszeit der neuen Werkzeugsätze somit deutlich reduziert wird. In Summe steigt damit die Kapazität des Werkzeugbaus in Eisenach um bis zu 50%. Darüber hinaus werden die Flächen und Kapazitäten für die Fertigung von Außenhautteilen und Logistikflächen maßgeblich erweitert.

Parallel zum anstehenden Anstieg der Mitarbeiterzahlen setzt das Werk auch künftig vermehrt auf den eigenen Nachwuchs: Um auch in Zukunft hochqualifizierte junge Fachkräfte heranführen zu können, vergrößert das Werk die Ausbildungsabteilung und erhöht die Anzahl der Ausbildungsstellen von heute neun auf 19 in den Ausbildungsberufen „Werkzeugmechaniker“, „Zerspanungsmechaniker“, „Mechatroniker“ und „Industriemechaniker“. Hinzu kommen fünf Duale Studienplätze in den Studienrichtungen Technisches Management, Konstruktion, Produktionstechnik und Fertigungsmesstechnik.

Andrea T. | | Quelle:

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