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BUND Thüringen ruft zum «Plastikfasten» auf

Der BUND Thüringen ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, bis Ostern auf Plastiktüten und Einwegflaschen zu verzichten. In Deutschland würden jährlich rund zwölf Millionen Tonnen Plastik verbraucht. Damit lägen die Deutschen europaweit an der Spitze.

«Seit den neunziger Jahren hat sich die Menge an Plastikmüll hierzulande verdoppelt. Nicht einmal die Hälfte davon wird recycelt. Das Meiste wird mit dem Restmüll verbrannt. Der viel zu hohe Verbrauch an Plastiktüten und Plastikverpackungen ist leider inzwischen Alltag geworden», sagte Dr. Burkhard Vogel, Landegeschäftsführer des BUND Thüringen. «Fünf Millionen Tonnen Plastik landen pro Jahr im Müll. Dies stellt eine enorme Verschwendung von Ressourcen und eine unzumutbare Umweltbelastung dar», so Vogel.

Viele Plastikgegenstände verschmutzen weltweit Landschaften, Meere und Strände. Plastikreste und winzige Plastikteilchen werden für Säugetiere, Vögel und Meeresbewohner zum Verhängnis. Diese strangulierten sich mit Plastikresten oder verwechselten die Teilchen mit Nahrung und verhungerten, weil ihre Mägen mit Plastik gefüllt seien.

Verbraucherinnen und Verbraucher können sehr einfach zur Reduzierung von Plastikmüll beitragen. Ein Anfang sei der Verzicht auf Plastiktüten. Hiervon werden in Deutschland jährlich sechs Milliarden verbraucht. Eine einzelne Tüte werde durchschnittlich nur 25 Minuten genutzt. Eine Alternative seien Stoffbeutel. Konsumenten sollten außerdem Getränke in Mehrwegverpackungen den Einwegflaschen vorziehen.

Der BUND ruft die Teilnehmer der Aktion «Plastikfasten» dazu auf, unter dem Hashtag #plastikfasten in den sozialen Netzwerken über ihre Erfahrungen zu berichten und Tipps dazu untereinander auszutauschen.

Mehr Fakten zum Thema Plastik und Tipps zum «Plastikfasten» finden Sie im Internet unter: www.bund.net/plastikfasten

Rainer Beichler | | Quelle:

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