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Deutsch-Französischer Tag

Vor 17 Jahren wurde der Deutsch-Französische Tag durch die Erklärung des französischen Präsidenten Jacques Chirac und des deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder eingeführt. Dadurch soll der am 22.01.1963 unterzeichnete Élysée-Vertrag, welcher Frieden und Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland besiegelte, aufgelebt werden.

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lebten am 31.12.2019 in Thüringen 475 Personen (1) mit französischer Staatsangehörigkeit, davon waren 260 Personen männlichen und 215 Personen weiblichen Geschlechts. Im Jahr 2019 wechselten 68 Personen mit französischer Staatsangehörigkeit ihren Wohnsitz nach Thüringen. Im Gegenzug haben 71 Franzosen Thüringen verlassen. Laut Ausländerzentralregister hatten die Personen mit der französischen Staatsangehörigkeit ein Durchschnittsalter von 37,3 Jahren. 295 der hier lebenden Franzosen sind ledig. Von den 125 verheirateten Franzosen sind 55 von ihnen (44,0 Prozent) mit einer / einem Deutschen verheiratet. Mehr als ein Viertel aller in Thüringen lebenden Franzosen wohnten Ende 2019 in der Stadt Jena (135 Personen). 90 Personen waren in Weimar und 85 Personen in Erfurt zu Hause. Die Durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 12,3 Jahre.

Im Jahr 2019 besuchten 265 Tausend ausländische Gäste die Thüringen Beherbergungsstätten. Aus Frankreich kamen 13 Tausend Gäste, die 27 Tausend Übernachtungen buchten. Der größte Teil der Gäste buchte, mit 22 Tausend Übernachtungen, überwiegend in der Hotellerie. Damit war jeder 20. ausländische Besucher ein Franzose.

Frankreich zählte in den letzten 10 Jahren zu den 3 bedeutendsten Thüringer Exportländern. Im Jahr 2019 wurden Waren im Wert von 1 022,3 Millionen Euro nach Frankreich ausgeführt. Die wichtigsten Exportgüter Thüringens im Handel mit Frankreich waren die Warenuntergruppen „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge“ (89,4 Millionen Euro), „Eisen-, Blech und Metallwaren, a.n.g.“ (70,1 Millionen Euro) und „Waren aus Kunststoffen“ (69,5 Millionen Euro).

Im Jahr 2019 führte Thüringen Waren mit einem Wert von 502,8 Millionen Euro aus Frankreich ein. Auf der Einfuhrseite rangierte die Warenuntergruppe „Blech aus Eisen oder Stahl“ (83,0 Millionen Euro) ganz vorn, gefolgt von „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge“ (32,2 Millionen Euro) und „Kunststoffe“ (24,0 Millionen Euro).

1) Ergebnis des Ausländerzentralregisters (AZR)

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