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Diätenerhöhungen werden weitergereicht

Pünktlich zum 1. Juli jeden Jahres werden in Thüringen die Diäten der Thüringer Landtagsabgeordneten angepasst. Das ist in der Thüringer Verfassung aus dem Jahr 1994 so geregelt. Die Parlamentarier entscheiden also nicht selbst darüber. Die Abgeordneten der LINKEN im Thüringer Landtag kritisieren diese automatische Erhöhung schon seit langem – und spenden regelmäßig ihre jährliche Diätenerhöhung an einen Verein. Die „Alternative 54“ unterstützt damit soziale Projekte in Thüringen. Darüber konnten mittlerweile 1,4 Millionen Euro an Projekte, auch in der Wartburgregion, unterstützt werden.

In diesem Jahr gehen die Abgeordneten der Linken noch einen Schritt weiter, wie die Landtagsabgeordnete Anja Müller informiert.

Solidarität ist gerade in Zeiten der Corona-Krise wichtig. Wir kritisieren die automatische Diätenerhöhung im Landtag schon seit vielen Jahren. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, die vielen Projekte, die sich für Weltoffenheit und soziale Unterstützung einsetzen, nicht nur mit Beifall zu bedenken, sondern auch ganz handfest zu unterstützen, erklärt Müller.

Mit ihrem Signal verbinden die Parlamentarier*innen der LINKEN zugleich den Appell, gerade in Corona-Zeiten das Engagement sozialer und solidarischer Projekte in Thüringen tatkräftig zu unterstützen.

Insgesamt sind es 18.000 Euro die neben den Dauerhaften Spenden geleistet werden, so Müller.

Jeweils 6.000 Euro erhalten das SOS Kinderdorf in Gera, die zivile Hilfsorganisation Sea-Eye und die Thüringer Flüchtlingspaten.

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