Ein Jubiläum für alle: 35 Jahre Elisabeth-Gymnasium Eisenach

Bildquelle: Elisabeth-Gymnasium Eisenach – Flyer Programm S. 1
Eisenach, 25. September 2026. Es gibt Tage, an denen ist eine Schule mehr als nur ein Gebäude zum Lernen. Am Freitag, 4. September, wird das Elisabeth-Gymnasium Eisenach ein solcher Ort. Erinnerungen treffen auf die Gegenwart, Generationen begegnen einander und aus vielen einzelnen Geschichten wird eine gemeinsame. Das „Eli“ schaut auf 35 Jahre Schulgeschichte und öffnet seine Türen für aktuelle und ehemalige Schüler*innen, Lehrkräfte, Familien, Freund*innen, Nachbar*innen und Gäste aus anderen Eisenacher Schulen. Der Eintritt ist frei.
Unter dem Motto „Vergangenheit feiern – Gegenwart erleben – Zukunft gestalten“ wird das Jubiläum zu einem großen Fest der Begegnungen. Es blickt zurück, zeigt das Elisabeth-Gymnasium von heute und richtet zugleich den Blick nach vorn. Dabei stehen die Menschen und die große Schulgemeinschaft im Mittelpunkt.
Ein Fest, das Generationen zusammenbringt Der Jubiläumstag hält zahlreiche Möglichkeiten bereit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen auszutauschen und Neues zu entdecken.
Bereits der Auftakt am Vormittag verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf besondere Weise: Die Eröffnung am Morgen übernimmt Schulleiter Matthias Bückert gemeinsam mit einem ehemaligen Schüler des ersten Abiturjahrgangs von 1993. Damit treffen gleich zu Beginn zwei Generationen des Elisabeth-Gymnasiums aufeinander. „Genau diese Begegnungen machen für mich den besonderen Reiz dieses Jubiläums aus“, sagt Schulleiter Matthias Bückert. „Wir wollen nicht einfach nur 35 Jahre zurückschauen. Wir wollen zeigen, was aus dieser Schule geworden ist, wer heute hier lebt und lernt und wie viele Menschen auch nach ihrer Schulzeit mit ihr verbunden geblieben sind.“

Weitere Höhepunkte sind:
• Begegnungen mit Ehemaligen,
• Präsentation der Projekte der aktuellen Schülerschaft,
• Schulführungen,
• ein Spendenlauf,
• Sport, Spiel und Spaß
• sowie der große Festakt um 18 Uhr.
Ein besonderer Moment soll das gemeinsame Gruppenfoto im Anschluss mit etwa 1.000 (oder mehr) Menschen auf dem Schulhof werden. Das Motto „Wir sind viele!“ ist Programm. Anschließend wird der Schulhof zur großen Festbühne. Musikalische Gäste, Schülerband und DJ sorgen für den passenden Rahmen. Hinzu kommen Getränkewagen und Grillstand.
Damit dieses Vorhaben gelingt, arbeiteten Schule, Ehemalige, Schüler*innen- und Elternvertretung sowie der Förderverein in den vergangenen Wochen eng zusammen. Ein engagiertes Team aus etwa 20 ehemaligen Schüler*innen – und einer Lehrerin – übernahmen dabei den Großteil der Organisation. „Wir wollten bewusst kein Jubiläum, bei dem man irgendwann das Gefühl hat, nun ist das offizielle Programm vorbei“, sagt Catrin Schwertfeger, die das Jubiläum vonseiten der Schule begleitet. „Der Tag soll sich entfalten – vom Wiedersehen zum Feiern, vom Erinnern zum gemeinsamen Erleben.“
Ein Haus voller Erinnerungen
Auch im Schulgebäude selbst wird das Jubiläum erlebbar. Ein „Gang der Erinnerungen“ führt durch 35 Jahre Schulgeschichte. Fotos, Videos, Chroniken und weitere Erinnerungsstücke lassen vergangene Zeiten wieder lebendig werden. Eine Fotobox lädt dazu ein, neue Erinnerungen festzuhalten.
Gleichzeitig wird es einen besonderen Ort des Innehaltens geben: Hier soll an ehemalige Lehrer*innen sowie Schüler*innen erinnert werden, die nicht mehr dabei sein können.
Festschrift verbindet Vergangenheit und Gegenwart Am Jubiläumstag erscheint außerdem eine etwas andere Festschrift, die auf besondere Weise unterschiedliche Perspektiven zusammenführt: Sie wird von zwei Seiten lesbar sein.
Ein Teil ist der aktuellen Schulzeitung gewidmet und zeigt, wie das „Eli“ heute erlebt und gestaltet wird. Der andere Teil gilt dem Jubiläum selbst: mit Grußworten von Matthias Bückert und Gerhard Sippel, persönlichen Berichten und Erinnerungen von Ehemaligen sowie einer Schulchronik, die die Entwicklung des Elisabeth-Gymnasiums über die vergangenen 35 Jahre nachzeichnet. Damit wird die Festschrift selbst zu einem Stück Schulgeschichte – und zu einer Erinnerung, die auch über den Jubiläumstag hinaus bleiben soll.
Offen für die Nachbarschaft und mehr als 10.000 Euro gesammelt Das Elisabeth-Gymnasium möchte sein Jubiläum auch mit den Menschen feiern, die die Schule seit Jahren in ihrem Umfeld erleben: Nachbar*innen sind ausdrücklich eingeladen, das Schulgebäude bei einer Führung zu entdecken, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen oder einfach ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee zu genießen.
Dass ein Fest dieser Größenordnung möglich wird, ist vor allem dem großen Engagement vieler Unterstützer*innen zu verdanken. Via Crowdfunding und über den Förderverein sind inzwischen mehr als 10.000 Euro an Spenden zusammengekommen. Damit werden unter anderem notwendige Kosten für Sicherheit, Technik und Sanitätsdienst getragen. Darüber hinaus können besondere Programmpunkte wie DJ, Hüpfburgen oder Fotobox finanziert werden.
Wer das Jubiläum unterstützen möchte, kann dies auch noch am Festtag mit einer Spende tun.
35 Jahre – 1.000 Geschichten
Für viele junge Menschen war – und ist – das Elisabeth-Gymnasium ein Ort des Lernens. Ein Ort des Erwachsenwerdens, ein Stück Heimat. Hier wurden Freundschaften geschlossen, Pläne für die Zukunft geschmiedet, voller Hoffnung, Neugier und Spannung darauf, wohin das Leben führen würde. Einige kehren nun zurück und werden zum ersten Mal seit langem wieder durch die Türen der Schule gehen.
Bereits bei den ersten Vorbereitungen war spürbar, wie tief das Elisabeth-Gymnasium in den Biografien vieler Menschen verankert ist. Eine von Ehemaligen initiierte Community zählt rund 1.100 Mitglieder aus den Abiturjahrgängen von 1993 bis 2033. Sie verbindet nicht nur ein gemeinsamer Schulabschluss, sondern Erinnerungen – an Lehrer*innen, Schulereignisse, erste Erfolge und Niederlagen, besondere Momente und Geschichten, die teilweise Jahrzehnte zurückliegen.
Ein Blick zurück und ein Schritt nach vorn Dreieinhalb Jahrzehnte Elisabeth-Gymnasium bedeuten 35 Jahre Bildung, Begegnungen und Veränderung. Generationen von Schüler*innen haben die Schule durchlaufen, Lehrkräfte haben sie geprägt, Eltern unterstützt und begleitet, Ehemalige sind in die Welt hinausgegangen und viele sind mit ihrer Schule verbunden geblieben.
Die bereits beschlossene Zusammenlegung mit dem Ernst-Abbe-Gymnasium im Rahmen der Schulnetzplanung in den kommenden Jahren gehört inzwischen zur Zukunft des Elisabeth-Gymnasiums. Sie soll am Festtag nicht ausgeblendet, sondern als Teil einer Entwicklung verstanden werden, die neue Wege eröffnet. „35 Jahre sind ein Grund, innezuhalten und dankbar zurückzuschauen“, sagt Matthias Bückert. „Aber ein Jubiläum ist kein Schlusspunkt. Es ist immer auch ein Moment, von dem aus man nach vorne schaut.
Da die Parkmöglichkeiten im Bereich der Schule sehr begrenzt sind, wird darum gebeten, die kostenlosen Parkplätze an der Katzenaue zu nutzen.
Weitere Informationen und das komplette Programm gibt es hier <https://eligym35.de>