Eisenach und Wartburgkreis: Beschäftigte im Durchschnitt an 25 Tagen krankgeschrieben
Krankenstand lag 2025 mit 6,9 Prozent niedriger als 2024
Muskel-Skelett-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen und Psychische Erkrankungen verursachten die meisten Fehltage
Eisenach, 06. Februar 2026. Der Krankenstand Eisenach und dem Wartburgkreis ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 25 Kalendertagen krankgeschrieben. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von Muskel-Skelett-Erkrankungen. Weitere wichtige Ursachen waren Atemwegsinfekte auf Rang zwei und Psychische Erkrankungen auf Rang drei. Das zeigt eine neue Analyse der DAK- Gesundheit. Die Krankenkasse hat alle Krankschreibungen ihrer Versicherten in der Region vom Berliner IGES Institut auswerten lassen.
„Der Krankenstand hat sich mit 6,9 Prozent auf einem hohen Niveau eingependelt“, kommentiert Antje Orthey von der DAK Gesundheit in Eisenach. „Deswegen ist es richtig und notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben.“ Ein Krankenstand von 6,9 Prozent bedeutet, dass an jedem Kalendertag im Durchschnitt 69 von 1.000 Beschäftigten krankgeschrieben waren. Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren 2025 Erkrankungen des Muskel-Skelett-systems. Sie verursachten 553 Fehltage je 100 erwerbstätig Versicherten (Vorjahr: 564 Fehltage). Auf Platz zwei kamen Atemwegserkrankungen mit 487 Tagen je 100 Erwerbstätigen (Vorjahr: 528 Tage). Es folgten Psychische Erkrankungen mit 341 Tagen je 100 Versicherte (Vorjahr: 332 Tage).
Arbeitsausfall im Vergleich zum Landesdurchschnitt
Die Fehlzeiten in der Region bewegen sich über dem Niveau der Fehlzeiten auf Landesebene: Im Landesdurchschnitt hatten DAK- versicherte Beschäftigte 2025 pro Kopf in Thüringen rund 22 krankheitsbedingte Fehltage. In Eisenach und dem Wartburgkreis waren es durchschnittlich rund 25 Tage.
Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement
Mit Blick auf den Krankenstand sieht die DAK-Gesundheit im betrieblichen Gesundheitsmanagement große Chancen. „Ein starkes betriebliches Gesundheitsmanagement schafft die Basis dafür, dass Mitarbeitende gesund, motiviert und leistungsfähig arbeiten können – somit ist es zugleich eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Antje Orthey. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, arbeitsbedingte Belastungen passgenau zu verringern und ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen“ so Orthey. Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands und engagiert sich besonders im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM).
Weitere Informationen zum BGM der Kasse gibt es online unter: www.dak.de/bgm
