Endspurt: „bunt statt blau“ läuft noch bis 31. März

DAK-Gesundheit sucht auch in Eisenach und Wartburgkreis die  besten Schüler-Plakate gegen das Rauschtrinken  

Eisenach, 11. März 2026.
Endspurt bei „bunt statt blau“: Die bundesweite Kampagne gegen das sogenannte Komasaufen endet  am 31. März. Bis dahin können Schülerinnen und Schüler noch Plakate zum Thema Alkoholmissbrauch gestalten und der DAK Gesundheit per Post zusenden oder für den Sonderpreis „Social Media“ online hochladen. Bundesweit haben sich für die mehrfach ausgezeichnete Kampagne bereits zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler angemeldet.  

2026 sucht die DAK-Gesundheit bereits zum 17. Mal die besten Plakate gegen das Rauschtrinken. „Ich freue mich, wenn auch Schülerinnen und Schüler aus der Region bei diesem wichtigen und aktuellen Thema Farbe bekennen“, sagt Antje Orthey von der DAK-Gesundheit in Eisenach. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement an den Schulen und zu Hause gearbeitet wird. Mit ihren Plakaten tragen die Jugendlichen in unserer Region dazu bei, ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zum Nachdenken anzuregen. Das wirkt deutlich besser als Verbote oder der erhobene Zeigefinger.“  

Im Wartburgkreis kamen 2024 laut Landesamt 27 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. „Eine regionale Alkoholprävention bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Risiken bewusst zu machen, die Alkoholkonsum mit sich bringen kann“, so Orthey. 

DAK

Breite Unterstützung für Präventionskampagne  

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Seit 2010 haben bundesweit mehr als 143.000 junge Künstlerinnen und Künstler bunte Plakate gegen das Rauschtrinken gestaltet, darunter auch viele aus Eisenach und dem Wartburgkreis. Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern und Suchtexpertinnen unterstützt. Schirmherrin in  Thüringen ist Gesundheitsministerin Katharina Schenk. „Die sinkende Zahl von Klinikbehandlungen wegen Rauschtrinkens ist eine gute Nachricht, aber kein Grund zur Entwarnung. Alkohol ist nicht harmlos“, erklärt Antje Orthey. „Unser Engagement ist weiterhin wichtig und notwendig. Die Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ leistet hier einen wesentlichen Beitrag.“ 

Kreative Plakate wirken stärker als Warnhinweise 

Die Plakate, die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Kampagne gestalten, haben sich für Gleichaltrige als sehr eindrucksvoll erwiesen: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat ihre Wirkung auf die jugendliche Zielgruppe untersucht: Auf Kinder und Jugendliche haben die selbst gemalten Plakate einen größeren Effekt als konventionelle Warnhinweise. Gemeinsam mit dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung Prof. Dr. Hendrik Streeck und dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit Andreas Storm wählt die Bundesjury nach dem Einsendeschluss am 31. März aus 16 Landesgewinnern die Bundessiegerinnen und Bundessieger „bunt statt blau“ 2026.  

Preise im Wert von rund 12.000 Euro  

Bei dem Plakatwettbewerb gibt es Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro zu gewinnen. Weitere Informationen zur Kampagne, die Postadresse und die Teilnahmebedingungen gibt es unter:  

www.dak.de/buntstattblau

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