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Filmförderung des Thüringer Kultusministeriums auch für Drehbücher

„Wir wollen auch weiterhin den kulturellen Film in Thüringen größtmöglich unterstützen», sagte Kultusminister Dr. Michael Krapp, dessen Ministerium auch für Fragen des Filmstandortes Thüringen zuständig ist.

Fast 40 Anträge aus den Bereichen Projekt-, Film- und Drehbuchförderung wurden im Thüringer Kultusministerium im Rahmen der kulturellen Filmförderung für das Jahr 2002 eingereicht.

Aus den vielschichtigen Anträgen hat das beratende Gremium beim Thüringer Filmbüro e.V., das kürzlich tagte, sechs künstlerisch besonders wertvolle Vorhaben ausgewählt und dem Ministerium für die Förderung vorgeschlagen. Dieses sind die Filmprojekte:

• Dokumentarfilm „Nelken für Reisch“ von A Jour Film & Fernsehproduktion GmbH

• Dokumentarfilm „Grenzerehre“ von Holger Jancke

• szenischer Kurzfilm „Geräusche der Nacht“ von Jens Tomat

• Videofilminstallation „Nutzungsgeschichte Schloss Ettersburg“ von Susan Meinhardt

Außerdem wurden die Drehbücher von „Maria sucht Maria“ von Antje Starost Film Produktion und „Nietzsches letzter Traum“ vom Thüringer Filmkonsortium Weimar GmbH in die Filmförderung aufgenommen. «Das ist besonders erfreulich, weil diese wichtige Vorstufe oft aus der regulären Filmförderung herausfällt», sagte Krapp.

Für die Realisierung dieser sechs Projekte stellt der Freistaat über 42.500 € zur Verfügung. Darüber hinaus werden u.a. seit vielen Jahren solch renommierte Projekte wie der „Goldene Spatz“, das Thüringer Filmbüro Kromsdorf mit seiner Reihe „Film und Gespräch“, die „19. Video-Film-Tage Thüringen und Rheinland-Pfalz in Gera“, der Interessenverband Filmkommunikation Thüringen e.V. finanziell durch das Thüringer Kultusministerium unterstützt. Insgesamt stellt das Thüringer Kultusministerium zur Förderung der vielfältigen Vorhaben im Bereich des kulturellen Films in diesem Jahr 327200 € bereit.

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