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Frust statt Frost

Der Dauerregen führt bei allen, die im Wald ihren Arbeitsplatz haben, zu langen Gesichtern.

Während normalerweise die Holzernte auf Hochtouren laufen muss, führt die Witterung in vielen Fällen zu Arbeitsunterbrechungen. Einige Wege haben sich aufgrund der Nässe in Schlammpisten verwandelt und sind derzeit nicht mehr befahrbar. Einzelne Holzkunden klagen daher bereits über Versorgungsprobleme. Die Arbeitsunterbrechungen führen bei den forstlichen Unternehmern, oft Familienbetriebe aus der Region, zu massiven Verdienstausfällen. Die für die Maschinen laufenden Kredite müssen jedoch monatlich bedient werden. Waggons, die seit Wochen für den Holztransport bestellt wurden, müssen von den Kunden kostenpflichtig storniert werden.

Die Revierförster, die ihren Job machen und auch keine Freude an „Schlammschlachten“ haben, bekommen jetzt den Frust aller zu spüren. Neben  Problemen der Unternehmer und  Holzkunden ärgern sich auch Waldbesucher über die zerfahrenen Wege. Wie in jedem Jahr ist dies ein temporärer Zustand und die Wege werden nach den Arbeiten  wieder instandgesetzt.

Schlechtes Wetter bedeutet schwierigere Holzernte und damit höhere Folgekosten, zeigt sich auch Forstamtsleiter Ansgar Pape wenig optimistisch beim Blick auf die Wetterlage.

Andrea T. | | Quelle: ,

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