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Geburten und Sterbefälle 2019 in Thüringen

Weniger Geburten und Sterbefälle, dennoch hohes Geburtendefizit – Alle Kreise in Thüringen mit negativem Geburtensaldo

Im Jahr 2019 wurden in Thüringen 16.647 Geburten und 29.196 Sterbefälle registriert. Das sind 790 Geburten (-4,5 Prozent) und 628 Sterbefälle weniger (-2,1 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2018. Da die Zahl der Geburten etwas stärker zurückging als die Zahl der Sterbefälle, kam es 2019 zu einer leichten Erhöhung des sogenannten Geburtendefizits in Thüringen. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, lag dieses mit 12.549 Personen um 162 Personen höher als noch 2018.

Unter den Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten wurden in der Stadt Erfurt mit 2 068 Geburten die meisten gezählt, gefolgt von der Stadt Jena (1.080 Kinder) und dem Landkreis Gotha (1.063 Kinder). Die Stadt Suhl (215 Kinder), der Landkreis Sonneberg (356 Kinder) sowie die Stadt Eisenach (366 Kinder) wiesen absolut betrachtet die wenigsten Geburten im Jahr 2019 auf.

Die meisten Sterbefälle wurden, wie auch im Vorjahr, mit 2 323 gestorbenen Personen in Erfurt erfasst, gefolgt vom Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit 1 868 Gestorbenen und dem Landkreis Gotha mit 1.793 Gestorbenen. Die wenigsten Sterbefälle wurden in den Städten Suhl (582 Personen), Eisenach (626 Personen) und Weimar (797 Personen) registriert.

Keine kreisfreie Stadt und kein Landkreis hatte 2019 einen Geburtenüberschuss. Den geringsten negativen Saldo konnte die Stadt Jena aufweisen. In der Stadt an der Saale starben 60 Personen mehr als Kinder geboren wurden. Danach folgten die Stadt Weimar (-223 Personen) und das Eichsfeld (-230 Personen). Das höchste Geburtendefizit gab es mit -982 Personen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, gefolgt vom Landkreis Greiz mit -937 Personen und dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (-916 Personen).

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