Anzeige

Grippe-Impfung nicht vergessen

Bildquelle: © Africa Studio – stock.adobe.com
Symbolbild

Immunisierung kann auch nächste Grippewelle in Thüringen stoppen

Die Maßnahmen zum Infektionsschutz haben eine Grippewelle in Thüringen während der Corona-Pandemie weitgehend verhindert.

Wer sich jetzt gegen Grippe impfen lässt, hilft dabei, eine Infektionswelle auch in der kommenden Grippe-Saison zu stoppen, sagt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der BARMER Thüringen.

Unter den rund 210.000 Versicherten der BARMER im Freistaat sei die Zahl der wegen Influenza krankgeschriebenen Personen seit April 2020 konstant sehr gering geblieben. In der letzten Juliwoche dieses Jahres habe die Zahl der Krankschreibungen aufgrund einer Grippeerkrankung bei lediglich 9 gelegen. Im Vorjahreszeitraum sei der Wert noch rund doppelt so hoch gewesen. Diesen Trend gelte es weiter zu stabilisieren, um das Risiko schwerer Grippeerkrankungen insbesondere für Risikogruppen niedrig zu halten.

Grippe derzeit unter Kontrolle
Im März des Grippe-Rekordjahres 2018 gab es unter thüringischen BARMER-Versicherten mehr als 900 Krankmeldungen pro Woche wegen Grippeinfektionen.

Dem sehr hohen Krankenstand im Jahr 2018 stehen wesentlich niedrigere Zahlen während der Pandemie gegenüber. Das ist sicherlich auch auf die Hygiene-Maßnahmen zum Schutz vor Corona-Infektionen zurückzuführen, sagt Birgit Dziuk.

Als der erste Lockdown Mitte März 2020 in Kraft trat, habe die Zahl der im Wochendurchschnitt an Grippe erkrankten BARMER-Versicherten in Thüringen bei über 180 gelegen. Zum Ende des Lockdowns Anfang Mai waren es noch rund 20. Im aktuellen Jahr sind die Zahlen nicht über diesen Wert gestiegen.

Immunisierung gegen Grippe bietet wichtigen Schutz

Die Grippe ist keinesfalls gänzlich verschwunden und es gibt natürlich keine Garantie, dass die Erkrankungsrate auch im nächsten Jahr so niedrig bleibt. Zukünftige Lockerungen der Hygiene-Regeln könnten wieder zu mehr Grippeinfektionen führen, insbesondere, wenn nur Wenige gegen Grippe geimpft sind, so BARMER-Landeschefin Birgit Dziuk.

Vor allem Menschen, die täglich mit vielen Personen Kontakt haben, sowie Seniorinnen und Senioren, chronisch Kranke und Schwangere sollten den zusätzlichen Schutz in Anspruch nehmen. Die Immunisierung trage außerdem dazu bei, eine wellenartige Ausbreitung der Grippe weiterhin zu verhindern. Die BARMER übernehme die Kosten der Grippeimpfung für alle Versicherten, so Dziuk.

Anzeige
Anzeige
Top