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Hirte: „Elektrifizierung der Mitte Deutschland Verbindung kommt.“

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hirte:

Es ist gut, dass Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) jetzt einlenkt. Vor allem für Ostthüringen ist die Schienenverbindung für die Entwicklung der Region essentiell. Vor Monaten stand das Projekt auf der Kippe, weil der Bund die geplante Elektrifizierung nicht finanzieren wollte. Der Protest hat sich also gelohnt. Nach jahrzehntelangem Hin und Her nimmt der Streckenausbau seine letzte Hürde. Damit kann das für Thüringen wichtigstes Schienen-Projekt endlich umgesetzt werden.

Hintergrund:
Die Strecke zwischen Weimar und Gößnitz erstreckt sich über rund 115 Kilometer und ist ein Teilabschnitt der 517 Kilometer langen Mitte-Deutschland-Verbindung (MDV).  Durch den Entfall des sonst notwendigen Lokwechsels in Erfurt bietet sich die Möglichkeit, eine durchgängig elektrisch betriebene Fernverkehrslinie zwischen dem Ruhrgebiet und Thüringen/Westsachsen einzurichten. Für den Nahverkehr ergeben sich damit eine bessere Energieeffizienz und die Möglichkeit für Angebotsausweitungen. Im Güterverkehr ist eine verbesserte Anbindung des westsächsischen Wirtschaftsraums an die Regionen Mittelthüringen, Rhein/Main und Ruhrgebiet möglich.

Die Arbeiten werden voraussichtlich in drei Projektabschnitten durchgeführt: Weimar – Jena, Jena – Gera und Gera – Gößnitz/Lehndorf.

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