Höhepunkte der Saison 2025 – Auftakt waren die Landesmeisterschaften
Teil 2) – Jugend A (AK 18/19 – U 20) und Jugend B (AK 16/17 – U 18)
- LG Ohra – Energie wurde der 2. Beste Thüringer Verein der Thüringer Landestitelkämpfe bei der Jugend (AK 16 – 19) mit 13 x Gold hinter dem Erfurter LAC (20 x Gold) und vor dem LC Jena (12 x Gold)
- Leonard Rose, 4 x Landesmeistertiteln erfolgreichste Sportler der LG Ohra – Energie
– Lea Weber mit 4 x Gold und Anna Amalia Riechel und Karla Aurelia Reuter mit je 3 x Gold, ebenso stark vertreten
A- Jugend/18/19 – U 20
Im Weitsprung gab es für die LG Ohra – Energie einen Landesmeistertitel durch Melvin Nichterlein, der sich die Goldmedaille mit guten 6,30 m holte und sein gutes Abschneiden mit Silber im Speerwurf mit 43,58 m untersetzte.
Oskar Preßler (mJA/18/19- u 20) holte sich im Hochsprung mit 1,70 m die Silbermedaille, vordem hatte er schon mit Leonard Rose und Leonard Kaufmann, die Goldmedaille über 3 x 1000 m in DJM Norm geholt !
Leonard Rose (mJA/18/19 – u 20) konnte seinen 5. Landesmeistertitel
(nach Halbmarathon, Berglauf, 5000 m, 3 x 1000 m) holen, den es diesmal über 3000 m in 9:30,61 min in PBL von gab.
Leider reichte die starke Zeit nicht ganz zur anspruchsvollen DJM Norm (8:57,00 min), die sein „Vornamensvetter“ Leonard Kaufmann schon im Vorfeld gemeistert hatte.
Kolja Müller wurde ebenso 4. über 800 m in 2:06,87 min, wie auch Leonardt Kaufmann (beide mJA/18/19- u 20) über 1500 m in 4:06,41 min.
Im weiblichen A-Jugendbereich verabschiedete sich Anna Amalia Riechel auch in ihrem letzten Jugendjahr sehr erfolgreich von den Landesmeisterschaften.
Bei glühender Hitze bestätigte sie exakt die Deutsche Jugend – und Deutsche Juniorenmeisterschaftsnorm(en) in 58,00 s über 400 m (Gold) und ließ sich in sehr guten 1,73 m auch im Hochsprung, wie in all den Jugendjahren zuvor, den Landesmeistertitel nicht nehmen.
Mit dem Staffelgold über 4 x 400 m zuvor, steuerte sie 3 x wertvolle Goldmedaillen für die LG Ohra – Energie bei, bevor sie 2026 in die Juniorenaltersklasse (AK 20-22/u 23) bzw. zu den Frauen aufsteigen wird.
B – Jugend/16/17 – u 18
Merlin Leuthardt konnte in 100 m trotz starkem Gegenwind in guten 11,28 s die Bronzemedaille erkämpfen, während es 200 m in 22,57 s sogar klar die Goldmedaille gab.
Eine 2. Goldplakette kam über 110 m Hürden in 14,46 s hinzu.
Finn Kuhfeld freute sich über 100 m in 11,92 s über Rang 6 ebenso, wie über seinen 4. Platz im Weitsprung mit 6,11 m.
Passabel die PBL von 67,34 s, welche es für Karla Aurelia Reuter über 400 m gab, die mit Rang 4 belohnt wurden.
Noch größer war die Freude über Staffelgold über 4 x 100 m in der Besetzung Salome Nickel (15), Karla Aurelia Reuter, Lea Weber und Lina Müller (15) in 55,83 s.
Somit konnte Reuter (mit den zuvor mit erzielten Goldstaffeln über 4 x 400 m und 3 x 800 m mit der LG Ohra – Energie), summativ
3 x mal Anteil an Siegesgold beitragen.
Im Kugelstoß gab es Silber für Lea Weber mit 12,41 m, während Jolina Querfeld zwar mit Bronze, nicht aber mit ihrer Weite von 10,92 m zufrieden war.
In der Diskuskonkurrenz konnte Lea Weber nach den Staffeln über 4 x 100 m (und im Vorfeld über 4 x 400 m) eine weitere Goldmedaille ihr eigen nennen und dies mit 30,63 m erreichen, während es für Jolina Querfeld eine weitere Bronzeplakette mit 27,98 m gab.
Ihr 4. Meisterschaftsgold erreichte Lea Weber mit zudem erstmals durchbrochener Schallmauer über die 40 Meter Marke, mit 40,38 m.
Einzig eine DJM Norm blieb ihr überall relativ knapp versagt.
Mit den anderen Ergebnissen der zuvor stattgefundenen Landesmeisterschaften über 3000 m, Stabhochsprung und den langen staffeln (s.u.), konnte die LG Ohra – Energie 2025 in der Freilluft mit 13 x Gold, 3 x Silber und 3 x Bronze (2024 – 6 x Gold, 6 x Silber, 7 x Bronze), sensationell 2. bester Verein in der Jugendaltersklasse werden !
Die ausgelagerten Landessmeisterschaften der Langstaffeln der Jugend und auch der Erwachsenen in Ohrdruf (07.06.2025) brachten für die LG Ohra – Energie im Vorfeld bereits 3 x Gold bei der Jugend und 1 x bei den Erwachsenen.
Die Staffel der mJ (16 – 19/U 20) in der Besetzung Leonard Rose, Leonard Kaufmann und Oskar Preßler, siegten über 3 x 1000 m in 8:20,87 min und erfüllten damit zugleich die DJM Norm in Dresden 1. Juli – 3. August 2025 im Rahmen der DM der Erwachsenen.
Die wJ (AK 16 – 19/U 20) der LG Ohra – Energie konnte sowohl über 3 x 800 m mit Karla Aurelia Reuter, Bianca Jäger, Amy Ißleib, in 8:44,35 min, als auch über 4 x 400 m in der Besetzung Karla Aurelia Reuter, Lea Weber, Charlotte Beck und Anna Amalia Riechel, in 4:25,26 min, die Landesmeisterschaften mit Gold abschließen, obgleich hier keine DJM Norm greifbar war.
Über 4 x 400 m stand dieses Ziel seit mehreren Jahren an (seit 2017), doch dieses Jahr fielen leider Josephine Tronicke und Maria Matewosjan aus, mit denen das Ziel realistisch im Austausch mit 2 weniger starken Sprinterinnen gewesen wäre.
Das trübte nicht den insgesamt souveränen LG Ohra – Energie Auftritt, der durch die 3 x 1000 m Mänerstaffel in der Besetzung Holger Tschaar, Maxilian Sluka und Stefan Zimmermann in 8:40,35 min und Gold, abgerundet wurde.
Bei den Erwachsenen kommen seit Jahren nur noch einige wenige Disziplinen zur TLV Meisterschaftsaustragung (Halbmarathon, 5000 m,
4 x 400 m, 3 x 800 bzw. 3 x 1000 min und Stabhochsprung in der Freiluft), alternativ bilden hier die Mitteldeutschen Meisterschaften und je nach Normerfüllung, die Deutschen Meisterschaften, den Höhepunkt der Saison.
Die Thüringer Landesmeisterschaften der Erwachsenen, Jugend und Schüler waren 2025 für die LG Ohra – Energie sensationell erfolgreich
mit 21 x Gold, 11 x Silber und 11 x Bronze
(2024 waren es 14 x Gold/12 x Silber/7 x Bronze), die mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Jahresauswertung wieder den 3. Platz im Medaillenspiegel aller Thüringer Landesmeisterschaften (Bahn, Straße) in der Freiluft bedeuten dürften.
Es steht nur noch 1 x Disziplin aus (10000 m Bahnlauf).
Einen 2. Platz bei der Jugend und ein 3. Platz bei den Schülern, sind jedenfalls Ausdruck erfolgreicher Nachwuchsarbeit, obgleich nicht alle Teilziele optimal erreicht wurden.
Auch deshalb ist es unverständlich, das ab neuem Schuljahr die einzige Trainingszeit in der W.Aßmannhalle für die Leichtathletik, zugunsten vom Handballsport, gestrichen werden soll (1,50 h Wochenstunden von November bis März).
Das zeugt von einer gewissen gleichgültigen Mißachtung der anderen Sportarten, wenn nur ein Verein, 100 % aller Trainingszeiten der WAH beansprucht, für die das TZ Eisenach Leichtathletik, in den 70 – iger und 80 – iger Jahren auch mit 600 x NAW Aufbaustunden im Sportkomplex Katzenaue aktiv war – für a l l e Sportarten !
Von allen höheren Meisterschaften* soll im August ein großer Bericht folgen.
(*Mitteldeutscher- und Deutscher Meisterschaften)
