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Holz- und Schadholzeinschlag in Thüringen gestiegen

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, wurden im vergangenen Jahr in Thüringens Wäldern 3,7 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen. Gegenüber dem bereits hohen Wert von 2018 waren das nochmals 10 Prozent bzw. 340.000 Kubikmeter mehr Holz. Das langjährige Mittel der Jahre 2013/2018 wurde um mehr als ein Drittel übertroffen. Knapp 71 Prozent des Holzeinschlages resultierte aus der Bergung von geschädigtem Holz.

Mehr als drei Viertel (78 Prozent) des im Jahr 2019 eingeschlagenen Holzes stammte aus Nadelholzbeständen. Es wurden rund 2,8 Millionen Kubikmeter der Holzarten Fichte, Tanne und Douglasie sowie 0,1 Millionen Kubikmeter Kiefer- bzw. Lärchenholz eingeschlagen. Insgesamt lag der Nadelholzeinschlag um 240.000 Kubikmeter bzw. 9 Prozent über dem Einschlag des Vorjahres. An Laubgehölzen wurden mit 0,8 Millionen Kubikmetern insgesamt knapp 100.000 Kubikmeter bzw. 14 Prozent mehr als im Jahr 2018 geerntet. Nach Holzartengruppen entfielen 7 Prozent des Laubholzeinschlages auf die Holzarten Eiche/Roteiche und 93 Prozent auf die Buche und anderes Laubholz.

Der Schadholzeinschlag betrug im vergangenen Jahr insgesamt 2,6 Millionen Kubikmeter. Gegenüber dem Jahr 2018 waren das 1,0 Millionen Kubikmeter mehr. Das langjährige Mittel der Jahre 2013/2018 wurde um mehr als das Fünffache überschritten. Gründe hierfür waren die erneut trockene Witterung des Jahres 2019 (Wassermangel) sowie ein massiver Befall mit Borkenkäfern. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) bzw. 1,5 Millionen Kubikmeter des gesamten Schadholzeinschlages entfiel auf die Schadensursache Insekten. Aufgrund sonstiger Ursachen, zu denen u. a. Trocknis- und Brandholzanfall zählen, wurden 0,9 Millionen Kubikmeter Schadholz eingeschlagen. Der überwiegende Teil (84 Prozent) des Schadholzes entfiel auf Nadelgehölze und 16 Prozent auf Laubholz.

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