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Holzverladung läuft auf Hochtouren

Container werden bis China verschifft

Die geschlossene Schneedecke im Thüringer Wald erfreut nicht nur die Waldbesucher. Auch die Mitarbeiter im Forstamt Marksuhl können der weißen Pracht derzeit viel abgewinnen. Zum einen bedeutet die Schneeschmelze mit Bodenfeuchtigkeit in einigen Wochen gute Startbedingungen für die zahlreichen Neuanpflanzungen, aktuell erfolgt der Abbau der großen Holzlagerbestände. Zahlreiche Spediteure können in den Hochlagen wegen Schnee und Eis  nicht mehr fahren und verlagern ihre Transporttätigkeit ins Vorland. Viele Holzlaster sind derzeit im Forstamtsbereich unterwegs, um Werke zu beliefern, Waggons zu beladen oder auch Container zu befüllen, die ihren Weg nach China antreten.

Ich sehe das geschäftige Treiben mit einem lachenden und weinenden Auge, so Forstamtsleiter Ansgar Pape.

Natürlich freue man sich, wenn die Holzpolter endlich aus dem Wald kommen, andererseits bedeuten die Transporte natürlich auch eine erhebliche Belastung der Waldwege.

Dabei habe man als Forstamt wenig Einfluss auf die Holztransporte. Die Logistik liege in der kompletten Zuständigkeit der Holzkunden. Wenn Güterzüge bestellt wurden und bereitstehen oder Containerschiffe in Hamburg warten, fahren die LKW rund um die Uhr.

Im Frühjahr werden wir bei passender Witterung die in unserem Eigentum geschädigten Waldwege einer `Schönheitskur` unterziehen, wirbt der Forstamtsleiter um Verständnis für derzeit auftretende Wegeschäden.

Das China-Geschäft sieht Ansgar Pape als notwendiges Ventil und nicht als dauerndes Geschäftsmodell.

Grundsätzlich sehe ich den Rohstoff Holz als regionales Produkt für örtliche Verarbeiter – auch aus ökologischen Gründen!

Daher gehen nur etwa 10 % des Borkenkäferholzes in den Export.

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