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Im ersten Quartal 2019 mehr Schwangerschaftsabbrüche bei Thüringerinnen

Im ersten Quartal des Jahres 2019 haben 840 Thüringer Frauen vorzeitig eine Schwangerschaft beendet. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 41 Abbrüche bzw. 5,1 Prozent mehr als im ersten Quartal des Vorjahres. Deutschlandweit hat sich die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche um 0,6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres verringert.

Von den 840 Thüringerinnen waren zum Zeitpunkt des Abbruchs mehr als zwei Drittel der Frauen (579 bzw. 68,9 Prozent) ledig, 231 waren verheiratet und 30 geschieden bzw. verwitwet.

Wie in den Jahren zuvor wurden fast alle Schwangerschaftsabbrüche der Thüringer Frauen (832 bzw. 99,0 Prozent) nach der Beratungsregelung durchgeführt. Bei 1,0 Prozent der Frauen (8) war der Anlass eine medizinische Indikation.

400 Frauen (47,6 Prozent) waren beim Abbruch zwischen 30 und 40 Jahre alt. In dieser Altersgruppe zeigte sich gegenüber dem ersten Quartal 2018 ein Anstieg um 8,4 Prozent. 333 Frauen (39,6 Prozent) waren im Alter von 18 bis 30 Jahren und in der Altersgruppe der unter 18-Jährigen ließen 37 Frauen (4,4 Prozent) die Schwangerschaft vorzeitig beenden.

Vor dieser Maßnahme hatten 255 Thüringerinnen noch kein Kind, 238 hatten bereits ein Kind, 234 Frauen zwei Kinder und 113 Frauen drei und mehr Kinder.

Die Eingriffe erfolgten überwiegend in einer gynäkologischen Praxis oder ambulant im Krankenhaus. Lediglich in 13 Fällen erfolgte eine stationäre Einweisung in ein Krankenhaus.

Die Daten werden zentral vom Statistischen Bundesamt erhoben. Die Länder verfügen über detaillierte Angaben.

Andrea T. | | Quelle:

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