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Impfpassfälschungen werden zur Anzeige gebracht

Hinweise zu gefälschten Impfpässen an die KV Thüringen nehmen zu. Die vertragsärztliche Interessenvertretung hat dazu jetzt rechtliche Schritte eingeleitet.

Die Kenntnis von Fälschungen im Impfpass und von Impfstempeln hat mittlerweile ein besorgniserregendes Level erreicht. Insbesondere die Meldungen von Verdachtsfällen durch Apotheken sind rapide gestiegen.

Der Wert eines Impfzertifikats ist gestiegen. Die kriminelle Energie, die hinter den Fälschungen steht, ist erschreckend. Wir werden alle Fälle, die uns bekannt werden, zur Strafanzeige bringen, so Dr. Annette Rommel, 1. Vorsitzende der KV Thüringen.

Urkundenfälschung ist kein Kavaliersdelikt. Dieses Verhalten ist absolut verantwortungslos und bringt andere in Gefahr, erklärt dazu auch Gesundheitsministerin Heike Werner.

Der Straftatbestand der Urkundenfälschung kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren geahndet werden. Ausstellende von Impfzertifikaten werden zu Wachsamkeit und einem sensiblen Umgang mit Impfpässen aufgerufen. Jegliche Hinweise werden von der KV Thüringen entgegengenommen.

Weiterhin weist die KV Thüringen darauf hin, dass sämtliche Stempel für Impfstellen und Impfzentren im Freistaat Thüringen ausschließlich direkt von ihr in Auftrag gegeben werden.

Impfangebote sind in Thüringen weiterhin flächendeckend an Impfstellen und in Arztpraxen vorhanden. Die Termine für die Impfaktionen der mobilen Teams werden regelmäßig hier aktualisiert: https://www.impfen-thueringen.de/endspurt/

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