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Jagd auf den Wolf – Hirte fordert aktives Wolfsbestandsmanagement

Was in Deutschland unmöglich anmutet, scheint im Norden der EU, in Schweden, offenbar kein Problem: ein aktives Wolfsmanagement.

Und auch eine Bejagung des Wolfes ist dort kein Problem, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte.

Von den 400 Tieren im nördlichen Königreich soll in den nächsten Jahren jedes zweite geschossen werden. In Deutschland, wo die Bevölkerungsdichte zehnmal so hoch liegt, sind mittlerweile ca. 1.800 Exemplare erfasst. Die Wolfspopulation in Deutschland wächst rasant und damit auch die Zahl der Weidetiere, die ihnen zum Opfer fallen. Die Rudel kommen auf ihren Raubzügen schon bis in die Dörfer. Den signifikanten Anstieg der Risszahlen ist vor allem mit der wachsenden Zahl der Wolfsrudel zu erklären. Wölfe sind streng geschützt, sie haben keine natürlichen Feinde und ihre Population erhöht sich dadurch jährlich um rund 30 Prozent.

Doch geht es nach den Grünen, soll der Wolf in heimischen Gefilden alltäglich werden, so der 46-jährige Umweltpolitiker.

Deshalb legt die Union heute einen Antrag im Plenum des Deutschen Bundestages vor,  der wie in Schweden ein effektives Wolfsbestandsmanagement vorsieht. Dabei sollen jährlich die Zahlen zum Bestand als Grundlage – auch für eine Bejagung – des Wolfes dienen. Eine Änderung des Jagdrechts wäre nötig. Gleichzeitig sollen die Entschädigungsverfahren für Nutztier- und Hobbyhalter bei Wolfsrissen vereinfacht werden.

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