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Jagd für den Umbau der Thüringer Wälder von großer Bedeutung

Staatssekretär Dr. Klaus Sühl hat als Gastredner beim Jahresempfang 2020 des Landesjagdverbandes Thüringen, der zugleich sein dreißigjähriges Bestehen feierte, auf die Bedeutung der Jagd für den Waldumbau hingewiesen.

Mit der Jagdausübung wird ein wichtiger Beitrag zur Wiederaufforstung der geschädigten Flächen und zur Stabilisierung der Naturverjüngung in den aufgelichteten Waldbeständen geleistet, sagte der Staatssekretär.

Staatssekretär Dr. Klaus Sühl wies in seiner Rede u.a. darauf hin, dass durch die letzten beiden Jahre mit Trockenheit, Sturmschäden und Borkenkäferplage auch veränderte Anforderungen an die Jagd entstanden seien. Die Sanierung von Schadflächen dürfe nicht durch Wildeinfluss maßgeblich behindert werden. Der Thüringer Gesetzgeber hat bereits auf diese Notwendigkeit reagiert und mit der Änderung des Thüringer Waldgesetzes vom 10. Oktober 2019 geregelt, dass Schalenwild im Umfeld von Kalamitätsflächen wirksam zu reduzieren ist.

Auch sei die Gefahr des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest keineswegs gebannt, sondern aktueller denn je. Nach dem Ausbruch der ASP im Westen von Polen gehen die Sicherheitsbereiche bereits direkt an die Deutsche Landesgrenze. Mit dem vorhandenen Schwarzwildkompetenzzentrum sei allerdings bereits vorbeugend seitens des Landes reagiert worden.

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