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Keinen Rotstift bei erfolgreicher Präventionsarbeit ansetzen

Bildquelle: fotolia.com : © sabine hürdler

Walk fordert zum Schulstart Stärkung der Verkehrserziehung

Einen wichtigen Beitrag zur Unfallverhütung leisten die Präventionsbeamten und Verkehrserzieher der Thüringer Polizei. Leider sind in diesem wichtigen Bereich nur noch zwei Beamte pro Polizeiinspektion vorgesehen.

Die Verkehrserzieher haben eine wichtige Aufgabe. Polizeiarbeit ist eben nicht nur die Aufklärung von Straftaten, sondern auch die Arbeit mit den Menschen vor Ort. Es darf keine weiteren Sparzwänge zu Lasten der Sicherheit unserer Kinder geben. Im Gegenteil: Ich erwarte, dass dem Bereich Prävention und Verkehrserziehung wieder eine stärkere Bedeutung beigemessen wird und dies auch mit zusätzlichen Dienstposten unterlegt wird, so Raymond Walk, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

Im Jahr 2019 verunglückten in Thüringen 74 Kinder auf ihrem Weg zur Schule, 56 verletzten sich dabei. Drei Schulwegunfälle ereigneten sich im vergangenen Jahr im Schutzbereich der Eisenacher Polizeiinspektion. Eine „alarmierende und viel zu hohe Zahlen“ nennt dies Walk und verweist dabei auf die enorme Gefahr, der die Jüngsten im Straßenverkehr ausgesetzt sind.

Besonders jetzt wenn die Schule wieder losgeht, haben Autofahrer darauf zu achten, dass vor allem junge und unerfahrene Verkehrsteilnehmer überall unterwegs sind, sagt Walk. Autos haben eine Bremse – Kinder nicht. Daher müssen Kraftfahrer an für die Kleinen gefährlichen Orten besonders achtsam sein, konstatierte der Abgeordnete und lobte zugleich die Arbeit von ADAC, TÜV, Polizei und Verkehrswacht, die mit verschiedenen Aktionen auf den nahenden Schulanfang hinweisen.

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