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Landesregierung hat keine Erkenntnisse zu Staus in Thüringen

Walk: Intelligentes Staumanagement muss kommen

Die Thüringer Landesregierung hat keinerlei Erkenntnisse darüber, wie viele Staus und Staustunden in den vergangenen Jahren anfielen. Dies geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Raymond Walk (CDU) hervor. Damit kann auch keine Aussage getroffen werden, welche Straßenabschnitte besonders von Staus betroffen waren und was die Hauptursachen von Staus waren. Angaben zu Zeitverlusten und entstandenen volkswirtschaftlichen Schäden kann die Landesregierung damit ebenfalls nicht liefern.

Ich bin erschüttert, dass die Landesregierung hierzu keine Aussagen machen kann. Damit können auch keine Erkenntnisse gewonnen werden, welche Maßnahmen zur Verbesserung der Stausituation eingeleitet werden müssten. Ebenso fehlt mir jegliches Verständnis, dass die Landesregierung nicht einmal ernstzunehmende Anstrengungen unternimmt, die Situation aufzuhellen. Ich erwarte, dass die Landesregierung ein intelligentes Staumanagement für Thüringen entwickelt. Dies sollte zunächst im Rahmen eines Modellprojektes erprobt werden, so Walk.

Als einzigen Ansatz gibt die Landesregierung an, Lichtsignalanlagen zu sogenannten grünen Wellen zusammenzuführen. Dabei reiche es auch nicht, dass Autobahnbaustellen in die verkehrsschwächeren Jahreszeiten verlegt würden, wie in der Antwort angegeben, so Walk.

Neben dem volkswirtschaftlichen Schaden, den Staus jährlich hervorrufen, geht es vor allem auch darum, ein Stück Lebensqualität sicherstellen zu können. Das wissen nicht nur die zahlreichen Pendler, sondern gerade auch die vielen Familien, die sich jetzt auf der Fahrt in den langersehnten Urlaub befinden.

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