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Lockdown bis zum 19. Februar verlängert Perspektivlosigkeit

Bildquelle: © Michael Reichel / arifoto.de – HWK Südthüringen
Manfred Scharfenberger

Auf die Verlängerung des Lockdowns in Thüringen bis zum 19. Februar 2021 – das weit im Voraus und Tage vor den Abstimmungen im Bund – reagiert die Handwerkskammer Südthüringen mit Unverständnis.

Für viele Südthüringer Handwerksunternehmen bedeutet jeder weitere Tag im Lockdown die Verschärfung der existenziellen Notlage und reduziert die Chancen, den wirtschaftlichen Überlebenskampf zu überstehen. Das dies frühzeitig und ohne eine vorherige Aussicht auf Unterstützung in Form von Zwischenfinanzierungen zur Überbrückungshilfe III stattfindet, kann so nicht akzeptiert werden. Dabei geht es vor allem um das Anerkennen und das Ernstnehmen unserer Unternehmen – und zum richtigen Zeitpunkt, die richtigen Entscheidungen zu treffen und zu verlautbaren, sagt der Präsident der Handwerkskammer Südthüringen, Manfred Scharfenberger.

Fünf Tage mögen keine Zeit für Entscheidungsträger in den Ministerien sein, für Unternehmen im Lockdown bedeuten sie teilweise die Klippe zum existenziellen Untergang. Als zu früh und zu schnell bewerten wir daher die heutige Mitteilung zur Verlängerung des Lockdowns. Wir fordern die Landesregierung auf, dass man den betroffenen Unternehmen genauso schnell aufzeigt, wie man zielführend finanziell unterstützen wird, um die Verzögerungen bei der Antragstellung und Auszahlung der Überbrückungshilfe III abzufedern, so der Kammerpräsident weiter. Die Handwerkskammer Südthüringen erwartet weiterhin, dass den Unternehmen Perspektiven aufgezeigt, Öffnungsszenarien erarbeitet und dabei die Anstrengungen und Investitionen der Unternehmen in Sachen Hygienekonzepte anerkannt werden.

Die reine Schließstrategie der vergangenen Wochen muss ein Ende haben, lautet der abschließende Appell von Manfred Scharfenberger.

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