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Mehr als 14.000 Thüringer nutzen Ärztlichen Bereitschaftsdienst über Weihnachten und Neujahr

Mehr als 14.000 Thüringen haben über die Feiertage den Ärztlichen Bereitschaftsdienst genutzt. Die Bereitschaftsdienst-Vermittlungszentrale registrierte zwischen dem 21.12.2018, 13 Uhr, und dem 02.01.2019, 7 Uhr, insgesamt 14.301 Anrufe. Der 2. Weihnachtsfeiertag war mit 1.983 Anrufen einer der einsatzreichsten Tage des vergangenen Jahres.

Rund 5.200 Thüringer erhielten über Weihnachten und Neujahr einen Hausbesuch durch einen Bereitschaftsdienstarzt. Rund 1.700 Thüringer wurden an die Bereitschaftsdienstpraxen verwiesen*, rund 2.200 an den fachärztlichen Bereitschaftsdienst und rund 1.400 an den zahnärztlichen Bereitschaftsdienst vermittelt. Die übrigen Anrufer hatten allgemeine Anfragen oder erkundigten sich nach der Bereitschaftsapotheke in ihrer Region. Rund 300 Patienten wurde wegen der Schwere ihrer Beschwerden vom Bereitschaftsdienst an den Rettungsdienst übergeben.

Im Bereitschaftsdienst im Einsatz waren rund 1.250 Ärzte und 1.150 weitere Mitarbeiter (Medizinische Fachangestellte, Dispatcher, …). Hinzu kommen noch einmal rund 800 Notärzte, die über die Feiertage im Rettungsdienst im Einsatz waren.

Akutversorgung über die Feiertage vorbildlich gewährleistet
Die 1. Vorsitzende des Vorstandes der KV Thüringen, Dr. med. Annette Rommel, dankte den Ärzten und Mitarbeitern für ihr Engagement:

Seit Jahren schon stellen die Ärztinnen und Ärzte gemeinsam mit ihren Mitarbeitern und den Mitarbeitern der Vermittlungszentrale den Bereitschaftsdienst in den Sprechstunden-freien Zeiten sicher. Damit ist die Akutversorgung der Patienten in Thüringen zu diesen Zeiten auf vorbildliche Weise gewährleistet. Das ist besonders über Feiertage wichtig. Es zeigt auch, dass das Engagement der Ärzte und Psychotherapeuten für ihre Patienten nicht auf die Sprechstundenzeiten beschränkt ist – auch wenn einzelne Politiker und Kassenfunktionäre gelegentlich anderes behaupten.

(*Die Zahl der tatsächlich in den Thüringer Bereitschaftsdienstpraxen behandelten Patienten liegt noch deutlich höher, weil viele Patienten diese Praxen ohne vorherigen Anruf in der Vermittlungszentrale direkt aufsuchen. Diese Zahl liegt jedoch erst nach Eingang aller Abrechnungen vor. Wir bitten Sie für diese Ungenauigkeit um Verständnis.)

Andrea T. | | Quelle:

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