„Mobilität in Deutschland 2023“

Alltagsmobilität neu vermessen

Eine der weltweit größten Mobilitätserhebungen: Mit der nationalen Studie „Mobilität in Deutschland“ (MiD) wird bis Mitte 2024 das Verkehrsverhalten von rund 187.500 Haushalten erfasst – auch Thüringen ist dabei 

Mit den Ergebnissen der MiD Studie können zum Beispiel in der zukünftigen Verkehrswege- und Mobilitätsplanung die richtigen Prioritäten gesetzt werden. Wo bauen wir Angebote aus? Wo entspricht das Angebot schon der Nachfrage? Es geht um die eigene Mobilität – Mitmachen ist deshalb eine wichtige Unterstützung, sagt Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij.

Weiter führt die Ministerin aus:

Unsere Gesellschaft ist mobil. Ob zu Fuß, mit dem Rad, im Auto oder in Bus und Bahn: Mobilität prägt unseren Alltag. Die Ergebnisse der Studie werden neue verkehrspolitische Diskurse auslösen und den Blick für Veränderungen von Mobilitätsentscheidungen schärfen.

Das Erhebungskonzept sieht vor, dass bis Mitte 2024 in jedem der 185.000 teilnehmenden Haushalte (bundesweite Auswahl erfolgt nach einem Stichprobenprinzip) eine Person zu Beginn einen Haushaltsfragebogen ausfüllt. Danach werden alle Haushaltsmitglieder einzeln gebeten, an je einem Berichtstag sämtliche Wege zu erfassen, die sie zurücklegen. Um es den Bürger*innen so einfach wie möglich zu machen, ist dies schriftlich, online oder telefonisch möglich. Geschätzt werden rund eine Million Wege von etwa 370.000 Personen nachvollzogen. Die einjährige Befragungsphase dient dazu, für jeden Tag des Jahres Mobilitätsdaten von einer ausreichend großen Zahl von Befragten zu erfassen.

Hintergrund
Die Grundlagenstudie wurde federführend durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr, gemeinsam mit zahlreichen Bundesländern, Städten, Gemeinden, Verkehrsverbünden und -betrieben in Auftrag gegeben. Hauptauftragnehmer ist das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaften GmbH, Bonn.

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