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Petition gegen zunehmenden Lkw-Verkehr beim Landtag eingereicht

Walk fordert Verkehrszählung in diesem Jahr

Die Ortsteilbürgermeister von Berka/Werra, Dankmarshausen und Dippach haben eine Petition beim Thüringer Landtag eingereicht, in der sie Maßnahmen fordern, dem zunehmenden Lkw-Verkehr in ihren Orten zu begegnen. Nachdem eine Sperrung der stark belasteten Ortsdurchfahrten in Berka/Werra und Dippach für Lkw von der Landesregierung bereits abgelehnt wurde, erwarten sich die Petenten alternative Lösungen. Zunächst solle eine Verkehrszählung durchgeführt werden, um einen Überblick der tatsächlichen Situation zu erhalten. Diese war im vergangenen Jahr – mit der Coronapandemie begründet – nicht durchgeführt worden.

Dies ist nicht nachvollziehbar. Hier muss noch in diesem Jahr zwingend nachgearbeitet werden. Für eine Beurteilung der Lage brauchen wir aktuelle Zahlen, so Raymond Walk (CDU).

Walk hatte im letzten Jahr auch die Frage aufgeworfen, inwieweit das Land Hessen in die Verkehrsplanung einbezogen wurde, oder inwiefern dies geplant ist. Eine Einbindung der hessischen Straßenbauverwaltung sei nicht vorgesehen, so die lapidare Antwort der Thüringer Landesregierung damals.

Die Grenze zwischen Thüringen und Hessen ist doch keine Staatsgrenze, sondern nur eine Grenze im föderalen System. Ich erwarte, dass die Landesregierung den Kontakt zum Nachbarn aufnimmt und das Problem bespricht.

Walk lobt die Ortsteilbürgermeister, die trotz der Rückschläge im vergangenen Jahr weiter motiviert sind, an einer Lösung für ihre Bürger arbeiten. Die Petition sei dabei ein wichtiger Schritt für die Anwohner.

Die Menschen vor Ort, die tagtäglich den Belastungen von Lärm, Abgasen und Gefahren ausgesetzt sind, haben es verdient, dass ihre Anliegen auch ernst genommen werden. Wir wissen inzwischen, dass Lärm gesundheitsschädlich ist. Die Bürger erwarten zu Recht Hilfe und Unterstützung durch die Landesregierung, so Walk abschließend.

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