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Regionales Ranking in der Thüringer Industrie im 1. Quartal 2022: Wartburgkreis Spitzenreiter

Der Umsatz der Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erhöhte sich nach vorläufigen Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik im 1. Quartal 2022 (bei 1 Arbeitstag mehr) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 859 Millionen Euro (+10,7 Prozent). Bei den Umsatzzuwächsen ist zu beachten, dass sich hier starke Preisanstiege wiederspiegeln.

Umsatzspitzenreiter war der Wartburgkreis mit 1.026 Millionen Euro. Alle Landkreise sowie alle Stadtkreise mit Ausnahme des Wartburgkreises erwirtschafteten ein Umsatzplus, insbesondere:
• Saalfeld-Rudolstadt (+128,2 Millionen Euro; +27,4 Prozent)
• Saale-Orla-Kreis (+110,7 Millionen Euro; +24,2 Prozent)
• Jena (+95,9 Millionen Euro; +16,8 Prozent) sowie
• Greiz (+80,6 Millionen Euro; +31,2 Prozent)

Der Wartburgkreis verbuchte im 1. Quartal 2022 ein Minus von 32,9 Millionen Euro (-3,1 Prozent), dieses wurde ausschließlich durch einen rückläufigen Export (-48,0 Millionen Euro bzw. -12,1 Prozent) verursacht.

Die Exportquote, der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt, betrug im 1. Quartal 2022 im Durchschnitt 37,3 Prozent und lag damit um 0,2 Prozentpunkte über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die kreisfreie Stadt Jena wies mit 494 Millionen Euro Ausfuhren (+17,1 Prozent) die höchste Exportquote mit 74,1 Prozent aus.
Im Monatsdurchschnitt waren im 1. Quartal 2022 in den Thüringer Industriebetrieben 142 Tausend Personen tätig, 1.463 Personen mehr als 2021 (+1,0 Prozent).

11 Landkreise und 3 kreisfreie Städte hatten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Zuwachs an Industriebeschäftigten. Spitzenreiter war die Stadt Jena mit einem Zuwachs von 406 Personen (+5,2 Prozent), gefolgt vom Kyffhäuserkreis mit 376 Personen (+11,4 Prozent) und dem Landkreis Greiz mit einem Anstieg von 304 Personen (+5,5 Prozent). Den höchsten Rückgang an Arbeitsplätzen verzeichnete die Stadt Erfurt mit 290 Personen (-7,0 Prozent).

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