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Rundweg Metilstein verändert sein Gesicht

Das Forstamt Marksuhl hat sich entschlossen, die abgestorbenen Bäume am Rundweg Metilstein zu beseitigen. Die über 30 Exemplare verschiedenster Baumarten und Durchmesser haben die extreme Trockenheit und Schädlingsbefall nicht überstanden und stellen eine hohe Gefahr dar.

Der Weg wird sehr stark frequentiert. Gerade an Wochenenden wird der Rundweg durch Wanderer, Jogger und Hundehalter intensiv genutzt. Von der Eisenacher Touristik GmbH wird der Wanderweg speziell beworben.

Wegen der beginnenden Herbststürme wollen wir die toten Bäume lieber kontrolliert zu Fall bringen, erläutert Forstamtsleiter Ansgar Pape die Maßnahme.

Die Stämme und das Kronenmaterial bleiben in der Regel als liegendes Totholz aus Naturschutzgründen im Wald. Speziell der Hirschkäfer ist auf vermoderndes Eichenholz angewiesen. Der Forstamtsleiter betont jedoch, dass es sich bei der Maßnahme um eine Ausnahme handelt und die Beseitigung gefährlicher Bäume nicht an jedem Wanderweg passieren kann und soll. Nach wie vor wird es eine absolute Sicherheit im Wald nicht geben und das Betreten des Waldes geschieht auf eigene Gefahr!

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