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Schritt für Schritt

Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

Das frische Frühlingsgrün verdeckt bereits viele Wunden, die die zwei Stürme in Westthüringen geschlagen haben. Dennoch bleibt viel zu tun und einige Waldbesucher wundern sich, warum umgeworfene Stämme so lange liegen bleiben.

Im Forstamt liegt etwa der dreifache Fichtenjahreseinschlag, so Forstamtsleiter Ansgar Pape.

Man könne diese Menge nicht in drei Monaten aufarbeiten, bittet er um Verständnis. Der Maschineneinsatz wurde im Wesentlichen in den Hauptschadgebieten Gerstungen, Frauensee und Marksuhl konzentriert. In Gerstungen plant die Gemeinde den Neubau der Kanalisation mit entsprechenden Bauarbeiten auf den Waldzufahrten. Hier ist daher Eile geboten und es wurde schon ein großer Teil der Holzmenge geerntet und verladen. Neben dem Transport mit LKW fährt bis in den Juli jede Woche ein Ganzzug mit 1500 m³ Fichtenholz von Wartha nach Österreich.

Derzeit arbeiten acht Holzerntesysteme im Forstamt. Aktuell hat ein Unternehmer im Wartburgrevier begonnen, im Laufe des Mai werden die Arbeiten im Revier Wilhelmsthal fortgesetzt. Es ist entscheidend, dass nicht zu viel Holz zu schnell aufgearbeitet wird. Ernte, Vermarktung und Transport müssen kontinuierlich erfolgen.

So lange der geworfene Stamm Verbindung zur Wurzel hat, ist die Gefahr der Entwertung und des Borkenkäferbefalls reduziert, so der Forstamtsleiter.

In einigen Gebieten, die aus Naturschutzgründen sich selbst überlassen bleiben müssen, werden die Stämme nicht aufgearbeitet. Sollten wie geplant weitere Flächen forstlich stillgelegt werden, müsse man sich an die „Unordnung“ im Wald gewöhnen.

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