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Schuster: Thüringen lockt Touristen ins Zentrum Deutschlands

Wellness, Wintersport, Kultur – aus dem gelungenen Zusammenspiel dieser drei Bereiche resultiert nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Franz Schuster die Attraktivität Thüringens als Reiseland. Bei seinem Besuch der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin zeigte sich Schuster zugleich optimistisch, dass die gegenwärtige deutschlandweite Krise der Branche überwunden werden könne: «Mehr als 9000 Aussteller – davon allein 2300 aus Deutschland – machen einfach wieder Lust auf Urlaub.»

Thüringen lockt Erholungsuchende und Touristen in diesem Jahr mit dem Themenschwerpunkt «Wellness». Schon in der Vergangenheit entfiel rund ein Drittel aller Übernachtungen auf dieses Segment. «Die gut ausgebaute Infrastruktur in den Kurorten ist eindeutig ein Pfund, mit dem wir wuchern können», so der Minister. In Thüringen gibt es derzeit 20 staatlich anerkannte Kur- und 55 Erholungsorte.

Das Marketing-Motto des kommenden Jahres lautet «Liaison 2004 – Das Kulturjahr in Thüringen». Unter dieser Überschrift werden Städtereisen, kulturelle Highlights, Ausstellungen und traditionsreiche Festivals zu attraktiven Reiseangeboten gebündelt. Zwei Schwerpunkte aus diesem Themenbereich sind die Landesausstellung «Thüringen – Land der Residenzen» in Sondershausen und die Landesgartenschau in Nordhausen.

Als Werbeträger und Besuchermagnet soll nach Worten des Wirtschaftsministers künftig auch der Wintersport noch stärker genutzt werden. Ein wichtiger Höhepunkt ist in diesem Zusammenhang die Biathlon-Weltmeisterschaft 2004 in Oberhof. Weiter ausgebaut wird auch das Marketingthema «Eisenbahn-Nostalgie», das sich in der Vergangenheit als wahrer Publikumserfolg erwiesen hat.

Das Wirtschaftsministerium hat den Ausbau der touristischen Infrastruktur im vergangenen Jahr mit 2,2 Mio. € aus dem Landesprogramm Fremdenverkehr und mit 12 Mio. € aus Mitteln der GA unterstützt. Minister Schuster betonte, dass bei der Förderung inzwischen stärker auf die Vernetzung vorhandener Einzelangebote in den Regionen geachtet werde. Gefördert werde bevorzugt aufgrund schlüssiger Gesamtkonzepte, die die regionalen Strukturen berücksichtigten und auch Aussagen zur Vermarktung enthielten. «Auf diese Weise wollen wir die Entwicklung von zielgruppenorientierten Produkten unterstützen und Synergieeffekte erzeugen», so der Minister. Die Thüringer Tourismus GmbH als zentrale touristische Marketingorganisation des Freistaats wurde mit Fördermitteln in Höhe von 2,7 Mio. € ausgestattet.

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