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Stromabsatz 2018 an Thüringer Letztverbraucher gesunken

Im Jahr 2018 wurden nach vorläufigen Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik durch die bundesdeutschen Elektrizitätsversorgungsunternehmen und Stromhändler 10,5 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom an Letztverbraucher in Thüringen abgegeben. Das waren 6,0 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Die Betriebe der Industrie (Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) waren mit 45,7 Prozent die größte Stromabnehmergruppe. An private Haushaltskunden wurden 26,9 Prozent des abgesetzten Stromes geliefert.

Die Versorger erlösten mit ihrem Stromabsatz 1,8 Milliarden Euro. Das waren durchschnittlich 17,02 Cent/kWh. Mit ihrem Stromabsatz an Haushaltskunden erzielten sie Erlöse in Höhe von 25,40 Cent/kWh. Für Deutschland lag der durchschnittliche Erlös je Kilowattstunde für Haushalte bei 24,40 Cent/kWh.

Bitte beachten:
Erlöse werden ohne Mehrwertsteuer und ohne Stromsteuererstattungen ausgewiesen, enthalten jedoch die Netznutzungsentgelte, die Stromsteuer, die Konzessionsabgaben sowie Ausgleichsabgaben nach dem „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ und dem „Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz“.
Die zunehmende Anzahl sogenannter Portfoliomanagementverträge, die Elektrizitätsversorgungsunternehmen mit Sondervertragskunden abschließen, lassen sehr niedrige Durchschnittsentgelte für Stromlieferungen möglich werden. Die Netznutzungsentgelte für diese Stromlieferungen wurden dabei von Netzbetreibern diesen Kunden (z. B. energieintensive Industriebetriebe) in Höhe von 124,2 Millionen Euro direkt in Rechnung gestellt und sind in den hier veröffentlichten Ergebnissen aus der Befragung der Elektrizitätsversorgungsunternehmen nicht enthalten.

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