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Stromerzeugung in Thüringen

Einspeisung von Solarstrom steigt deutlich um 24,2 Prozent

Thüringer Stromerzeuger speisten in den ersten 5 Monaten des Jahres 2022 nach vorläufigen Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik 4 783,3 Gigawattstunden (GWh) Strom in das Versorgungsnetz ein. Gegenüber dem Niveau des Vorjahrzeitraum ist die eingespeiste Strommenge um 8,9 Prozent gestiegen.

Neben den 886 Windenergieanlagen, die 1 712,0 GWh Strom lieferten, ist die Stromproduktion mittels Photovoltaikanlagen deutlich gestiegen. 734,5 Gigawattstunden und damit 24,2 Prozent mehr Solarstrom gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum wurden in die Stromnetze der Netzbetreiber eingespeist. Ende Mai dieses Jahres waren 39.167 Solaranlagen auf Dächern und Bodenflächen installiert – ein Plus von 23,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit stieg auch die installierte Leistung auf 1.956,8 Megawatt.

Die mit Biomasse betriebenen Stromerzeugungsanlagen speisten 588,0 GWh in das Netz ein, darunter allein aus Biogas 365,0 GWh. Die aus Biomasse eingespeiste Strommenge entsprach einem Anteil von 18,7 Prozent an der Ökostromeinspeisung.

Insgesamt betrachtet betrug der Anteil des durch die Nutzung erneuerbarer Energien erzeugten und eingespeisten Stromes 65,8 Prozent (3.149,4 GWh) an der gesamten Stromeinspeisung.

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