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Vorsicht Dachlawinen!

Eiszapfen und Schnee von Hausdächern können für Passanten zu gefährlichen Geschossen werden

Der schneereiche Winter hat nicht nur auf unseren Straßen seine Spuren hinterlassen, auch viele Hausdächer sind noch mit einer dicken Schneedecke überzogen. Mit einsetzendem Tauwetter und Temperaturen um den Gefrierpunkt bilden sich jetzt vielerorts Eiszapfen an den Dachrinnen. Diese können genauso wie die von Hausdächern herunterstürzenden Schneelawinen für Passanten auf den Gehwegen zu einer akuten Bedrohung werden.

In weiten Teilen Mitteldeutschlands war Schnee in den letzten Wintern ein eher seltener Gast, aber 2021 hat uns die weiße Pracht schon jetzt in Hülle und Fülle geliefert. Viele Hausdächer bieten allerdings nur unzureichenden Schutz vor abstürzenden Schneemassen, gerade wenn die Temperaturen so schnell wieder ansteigen wie in diesen Tagen. Sogenannte Schneefanggitter sind nicht überall vorgeschrieben und können herabrutschenden Schnee auch nur bis zu einem gewissen Maße zurückhalten. Auch Eiszapfen an den Dachrinnen stellen eine erhebliche Gefahr für vorbeilaufende Passanten dar, wenn diese den Gehweg treffen können. Hauseigentümer sollten sich nicht darauf verlassen, dass die Gefahrensituation für jeden Fußgänger erkennbar ist und er deshalb genügend Abstand hält. Notfalls sollten Fußwege deshalb abgesperrt und mit Hinweisschildern versehen werden. Wie die Arbeitssicherheitsexperten des TÜV Thüringen mitteilen, kommen Eigentümer so zumindest einer Mindestanforderung an ihre Verkehrssicherungspflicht nach.

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