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Waldumbau schreitet voran

Nach der Beseitigung zahlreicher Käferfichten laufen aktuell umfangreiche Wiederaufforstungsmaßnahmen. Momentan werden Kiefern, Buchen, verschiedene Eichenarten sowie weitere Baum- und Straucharten gepflanzt.

Im Revier Kohlbach bei Gerstungen dominiert gegenwärtig noch das Nadelholz, was mit einer höheren Waldbrandgefährdung einhergeht. Daher werden dort sogenannte Laubholzriegel gepflanzt. Diese mehrere Meter breiten Streifen aus Buche sind weniger brandanfällig und wirken wie eine Barriere. Die Buchen sollen zudem durch ihre Laubstreu den Boden verbessern und als Mischbaumart dem Wald in Zukunft mehr Stabilität verleihen.

Im Revier Mosbach erhält der Forstort „Dürrenberg“ zwei neue Aufforstungen mit Eiche. Der Name des Forstortes hat seine Berechtigung. Die Fichte hatte dort keine Überlebenschance, die Eiche ist gegenüber Trockenheit und Wärme toleranter.

Insgesamt werden im Forstamt aktuell etwa 75 000 neue Setzlinge gepflanzt, darunter auch zahlreiche Straucharten für die Waldrandgestaltung zur ökologischen Aufwertung.

Es reicht allerdings nicht, nur Bäumchen in den Boden zu stecken. Die mehrjährige Kulturpflege, der Schutz vor Schädlingen und die spätere Mischungsregulierung sind erhebliche Herausforderungen, verweist Forstamtsleiter Ansgar Pape auf zukünftige Aufgaben.

Dazu bedürfe es Geld, Personal und einer gehörigen Portion Optimismus.

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