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Weniger Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln

Die Thüringer Unternehmen des öffentlichen Straßenpersonenverkehrs beförderten im 1. Halbjahr diesen Jahres rund 99,4 Millionen Personen. Das waren 0,9 Prozent weniger Fahrgäste als in den ersten sechs Monaten des letzten Jahres. Trotz rückläufiger Fahrgastzahlen erhöhten sich die Einnahmen im gleichen Zeitraum um 2,8 Prozent.

Die 54 auskunftspflichtigen Unternehmen des öffentlichen Straßenpersonenverkehrs *1) in Thüringen beförderten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im 1. Halbjahr 2003 rund 99,4 Millionen Personen. Das waren 0,9 Prozent weniger Fahrgäste als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Rund 96,3 Prozent der Fahrgäste im öffentlichen Personenverkehr wurden mit Omnibussen und Straßenbahnen des allgemeinen Linienverkehrs befördert. Hier gingen die Fahrgastzahlen um 1,1 Prozent auf 95,7 Millionen zurück.

Bei den Sonderformen des Linienverkehrs – hierzu zählen die Schülerfahrten, der Berufsverkehr sowie die Markt- und Theaterfahrten – sank die Zahl der beförderten Personen gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres um genau ein Drittel auf 246 Tausend.
Dieser Rückgang ist allein auf die Schülerfahrten zurückzuführen. Hier gab es im Vergleich zum 1. Halbjahr 2002 ein deutliches Minus von 46,9 Prozent. Für den Berufsverkehr sowie die Markt- und Theaterfahrten wurde dagegen ein Anstieg der Fahrgastzahlen um 17,7 bzw. 22,6 Prozent ermittelt.

Im Freigestellten Schülerverkehr – darunter versteht man die unentgeltlichen Beförderungen vom und zum Unterricht – wurden rund 2,7 Millionen Schüler befördert. Verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entsprach dies einem Plus von 12,9 Prozent.

Der Verkehr mit Mietomnibussen, Ausflugsfahrten sowie Ferienziel-Reisen werden zum Gelegenheitsverkehr zusammengefasst. Insgesamt wurden im Gelegenheitsverkehr in der ersten Jahreshälfte 2003 mit rund 705 Tausend Personen 1,1 Prozent mehr Fahrgäste befördert als im 1. Halbjahr 2002.

Die Einnahmen der Thüringer Straßenpersonenverkehrsunternehmen beliefen sich im 1. Halbjahr 2003 auf 73,3 Millionen Euro. Das waren 2,8 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2002.
Sowohl der allgemeine Linienverkehr, als auch der Gelegenheitsverkehr wiesen ein Einnahmenplus von 2,7 bzw. 3,3 Prozent aus. Dagegen mussten die Sonderformen des Linienverkehrs Einbußen von 4,4 Prozent hinnehmen.
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*1) Unternehmen mit Straßenbahnen bzw. mit 6 und mehr im Personenverkehr eingesetzten Kraftomnibussen.

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