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Wetter, Wald und Wege

Ein Sturmtief jagt das Nächste, Regen statt Frost und Schnee, Borkenkäfer allerorten und zerfahrene Wege.

Dieser Winter zeigt wieder deutlich, dass sich der Mensch den äußeren Einflüssen unterordnen muss, so Forstamtsleiter Ansgar Pape zur Situation der Arbeit in und mit der Natur.

Während sich der ordentliche Regen positiv auf die Bodenwasservorräte und die geplanten Frühjahrsaufforstungen auswirkt, bietet der aufgeweichte Boden den Bäumen in den vorgeschädigten Beständen keinen großen Halt.

Bei jedem „Stürmchen“ sind neue Windwürfe zu beklagen, oft verstreut über die gesamte Forstamtsfläche. Mühsam müssen alle Stämme bis zum Schwarmflug des Borkenkäfers aufgearbeitet und möglichst aus dem Wald verbracht werden.

Leider hat uns der Borkenkäfer noch massiv im Griff, schätzt der Forstamtsleiter die Situation ein.

Umfangreiche Sanierungsarbeiten laufen derzeit unter anderem rund um Ruhla, vor allem am Ringberg, Dornsenberg und Bermer. Aber auch in Mosbach oder rund um Eisenach ist ein umfangreicher Maschineneinsatz zu beobachten. Darunter leiden die Wege und Wanderer sollten derzeit die genannten Bereiche meiden.

Der Holzmarkt ist weitgehend zum Erliegen gekommen. Man sei im Forstamt jedoch erfreut, dass mit einem Abnehmer aus Süddeutschland vereinbart wurde, jeden Monat einen kompletten Zug mit Holz zu verladen. Dies bedeutet, dass innerhalb von 24 Stunden etwa 50 LKW die Beladung der Waggons durchführen müssen – egal bei welcher Witterung. Der Rennsteig zeigt daher bereits an einigen Stellen deutliche Verschleißerscheinungen, die ab nächster Woche zwischen Hoher Sonne und Ascherbrück saniert werden. Waldbesucher werden um Verständnis gebeten.

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