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Wirtschaftsminister für IKEA-Ansiedlung in Erfurt

Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz unterstützt eine Ansiedlung der schwedischen Möbelhauskette IKEA in Thüringen. «Es geht um die Schaffung von rund 300 Arbeitsplätzen, und es geht darum, Kaufkraft im Lande zu halten», sagte der Minister in Erfurt. «Das darf nicht durch regionale Grabenkämpfe verhindert werden.»

Für seine geplante Ansiedlung favorisiert IKEA nach eigenen Angaben den Standort Erfurt-Schmira. Andere Standorte in Thüringen hat das Unternehmen ausgeschlossen. «Erfurt-Schmira ist in jedem Fall besser als überhaupt kein Standort in Thüringen», so Reinholz. Er sähe jedenfalls nicht ein, dass die Thüringer wegen dieser Frage weiterhin scharenweise zu den IKEA-Häusern nach Kassel oder Leipzig fahren sollten.

Eine Bedrohung für die regionale Händlerschaft vermag Reinholz nicht zu erkennen. Zum einen bediene IKEA ein etwas anderes Kundensegment als viele klassische Möbelhäuser, zum anderen werde IKEA die Attraktivität des Einkaufsstandorts Thüringens insgesamt erhöhen und zusätzliche Kunden aus umliegenden Regionen anlocken. Vor allem aber: «Diejenigen, die bislang ihr Geld in Sachsen und Hessen ließen, bleiben hier.»

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