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Auszubildende an der Eselstation

Anja und Moni haben ihre erste Saison als Wartburgesel. Zu Ostern begann ihr Berufsalltag. Liesel und Moritz hingegen sind schon in der zweiten Saison unterhalb der Wartburg auf Arbeit. «Praktisch sind sie unsere Auszubildenden und werden langsam an ihre rolle als Wartburgesel gewöhnt», so Jörgen Hölzer, der Betreiber der Eselstation.
Die Vier sind die jüngsten Esel von Jörgen Hölzer, sie wurden von 1999 bis 2001 geboren und aufgezogen.
Für Felix, Susi, Lotte, Lore, Bärbel, Sonja und Rosi ist der Gang von der Frankfurter Straße zur Eselstation und von dort mit den Touristen zur Wartburg schon Alltag. Trotzdem waren Jörgen und Michael Hölzer schon vor Ostern an der Station, um die Wartburg-Esel wieder an den Aufstieg zu gewöhnen. Felix ist übrigens mit Jahrgang 1983 der Älteste in Hölzers Stall.
Seit 105 Jahren sind die Wartburg-Esel eine Attraktion unterhalb der Wartburg. Je nach Wetter beginnt die Saison meist zu Ostern und endet im Herbst.
In den kommenden Tagen werden die neuen Namen an der Station befestigt, doch die Esel kennen schon jetzt ihre Stellplätze.
Bis 60 kg tragen die Tiere auf dem vor Jahren eigens für die Esel angelegten Weg bis zum Droschkenplatz. Jedoch sind hauptsächlich Kinder die Nutzer der Esel.

Rainer Beichler |

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