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Landräte auf dem Rennsteig

Zu ihrer zweiten Tour trafen sich am Dienstag die Landräte und Bürgermeister der «Rennsteig-Anlieger» am Dreiherrenstein. Von dort ging es über sechs Kilometer zum Großen Inselsberg.
Die Einladung ging diesmal von Konrad Gießmann, Landrat des Kreises Gotha, aus. Dieser folgten die Landräte aus dem Wartburgkreis, Schmalkalden/Meiningen, Saale/Ohrla-Kreis, Ilmkreis, Sonneberg, Hildburghausen sowie der OB von Eisenach. Dabei waren Tourismusverantwortliche der Region sowie der Leiter des zuständigen Forstamtes.
Einmal im Monat wollen sich die Kommunalpolitiker zu einer Wanderung auf dem Rennsteig treffen. Damit wolle man ein Zeichen pro Rennsteig setzen.
Gleichzeitig werden die Verantwortlichen Probleme feststellen und auch Positives aufgreifen.
Der Rennsteig sei einer der beliebtesten Wanderwege Deutschlands, dies soll auch so bleiben.
In der Kritik stehen zurzeit die Ausschilderungen, Zugänge zum Wanderweg, Wegebau und die Qualität der Gastronomie am Rennsteig. Gelobt wurden die ausgezeichneten Blickbeziehungen von Rennsteig aus.
Angesprochen wurden auch die verstärkte Nutzung des Rennsteiges durch Motorrad- und Quadfahrer, dies wolle man durch Kontrollen der Ordnungsbehörden eindämmen.
Einig war man sich auf dem Inselsberg: Der Rennsteig hat keine Kreisgrenzen, alle tragen eine Verantwortung und man wolle gemeinsam für den Wanderweg handeln.
2007 wird es deshalb erstmals ein Rennsteigfest geben, ein Anliegerkreis oder Kommune werde dazu einladen.
Die nächste Wanderung ist für den 5. Januar geplant. Treffpunkt ist dann Oberhof.

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