Neue Rettungspunkte im Wald

Bildquelle: © Alexander Hartung / Thüringer Forstamt Marksuhl
Forstwirtschaftsmeister Torsten Michel bei der Montage eines Schildes im Revier Mosbach.

Im Forstamtsbereich Marksuhl werden aktuell die Schilder für die Rettungspunkte im Wald erneuert.

Ursprünglich waren die Rettungspunkte für die schnelle Hilfe bei verunfallten Waldarbeitern gedacht. Beim Deutschen Wandertag 2017 in Eisenach war die Beschilderung erweitert worden und heute sollen die Rettungspunkte vor allem auch Waldbesuchern in Not helfen.

Darüber hinaus wird die Waldbrandgefährdung zukünftig steigen, so dass die Rettungspunkte auch für die Feuerwehren einen schnellen Einsatz ermöglichen.

Bei einem Notfall kann über die Angabe des Rettungspunktes die genaue Position bestimmt werden und die Rettungskräfte können gezielt zur Hilfe eilen. Deshalb hat jeder Rettungspunkt eine bestimmte Nummerierung, welche nur ein einziges Mal vergeben ist.

Im Forstamtsbereich Marksuhl sind die Schilder mit WAK oder EA und einer vierstelligen Nummer versehen und aus wetterfestem Material gefertigt, erläutert Forstamtsmitarbeiter Alexander Hartung.

Die Rettungspunkte sind häufig an markanten Punkten im Wald zu finden, wie Wanderparkplätzen, großen Wegekreuzungen oder auch Sitzgruppen und Schutzhütten.