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Fördermittel für Klimaprojekte beantragt

In der Stadt Eisenach können zwei Klimaprojekte an den Start gehen – Bienenfreundliches Eisenach erlebbar machen und Eisenacher Gartengeschichte und Klimaschutz erlebbar machen. Beide Projekte gehören zum Bundesprogramm zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel. Der Eisenacher Stadtrat befürwortete in seiner Sitzung am Dienstag mit großer Mehrheit die Teilnahme an den Projekten. Ob es tatsächlich klappen wird und ob Fördermittel fließen, darüber entscheiden die Verantwortlichen des Bundesprogrammes beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Das Projekt „Bienenfreundliches Eisenach erlebbar machen“ beinhaltet das Anlegen von sieben Blühwiesen an vier Standorten. Angedacht sind beispielsweise Flächen im Kartausgarten, im Goethegarten, am Westplatz oder im Thälmannpark. Die Umgestaltung der monotonen Rasenflächen zu Wildblumenwiesen erfolgt durch die Ansaat von Wildblumensamen mit regionalem Herkunftsnachweis, um besonders die heimische Flora und Fauna wieder zu entwickeln und vorhandene Strukturen zu unterstützen. Solche artenreichen Blühwiesen sind die Voraussetzung, damit Insekten (zum Beispiel Wildbienen) überleben. An den Standorten soll zusätzlich die Aufenthaltsqualität verbessert werden.

Das Projekt „Eisenacher Gartengeschichte und Klimaschutz erlebbar machen“ beinhaltet das Erhalten und Sanieren der kulturhistorischen Parkanlage Kartausgarten nach gartenhistorischer Maßnahmenplanung. Dabei soll in Projekten von bestehenden denkmalgeschützten Gebäuden und Gehwegstrukturen der gestalterische und gartenkulturelle Zusammenhang erhalten und an das historische Vorbild angeglichen werden. Der Kartausgarten ist aus kulturhistorischer und botanischer Perspektive die wichtigste Anlage der Stadt Eisenach. Mithilfe des Bundesprogramms sollen nach gartenhistorischem Vorbild unter anderem die Gartenanlage saniert werden (zum Beispiel mithilfe von Nachpflanzungen), die Wege und die Infrastruktur im Garten selbst verbessert werden und eine Beschilderung ausgearbeitet werden. Eine energetische Gebäudesanierung in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz ist ebenfalls Bestandteil des Projektes.

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