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Schluchtentouren werden sicherer

Bildquelle: Ansgar Pape
Beim Festlegen der Streckenpunkte im Frühjahr 2022:

Von links: Ulf Köbis (Revierförster Mosbach), Reik Schottmann (Berufsfeuerwehr Eisenach), Michael Kühr (Bergwacht Ruhla), Stefan Wichmann (Revierförster Wartburg)

Die Schluchtentour in Eisenach gehört zu den beliebtesten Wanderwegen in Thüringen und mit etwa 100.000 Besuchern auch zu den meist begangenen.

Leider kommt es immer wieder zu Unfällen von Wanderern in der Landgrafen- oder Drachenschlucht. Das Auffinden und Bergen der verletzten Personen ist häufig nur unter großen Schwierigkeiten und mit erheblichem Zeitverlust möglich.

Auf Anregung der Berufsfeuerwehr Eisenach wurde innerhalb einer kleinen Arbeitsgruppe die Idee von Streckenpunkten entwickelt. In regelmäßigen Abständen werden durchnummerierte Schilder angebracht, damit bei einem Notruf gleich mitgeteilt werden kann, wo sich der Verletzte befindet.

Für die Landgrafenschlucht wurde als Symbol auf den runden Schildern ein Ritter gewählt, für die Drachenschlucht natürlich ein kleiner Drachen. Feuerwehr, Rotes Kreuz und Bergwacht erhalten in Kürze noch Kartenmaterial, wo Ein- und Ausstiege in den Schluchten möglich sind. In den Karten sind auch alle Forstwege eingezeichnet, damit Einsatzfahrzeuge möglichst nah zu den Verunfallten kommen können.

Die Revierförster Stefan Wichmann und Ulf Köbis bedanken sich bei den Rettungskräften für die konstruktive Zusammenarbeit und teilen die Auffassung, dass Vorbeugen besser als Bergen sei.

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