Verjüngung im Wald

Bildquelle: Ansgar Pape – Von links nach rechts: Revierförster Stefan Wichmann, Luise Menzer, Eileen Schuhmann, Marie Fache, Toni Rupprecht, Christoph Wagner
Bei der Verjüngung im Wald geht es nicht allein um Bäume. Auch beim Personal steht eine Verjüngung und ein Generationswechsel an. Toni Rupprecht, der seine Ausbildung als Forstreferendar im Forstamt Marksuhl absolviert, hat seinen Ausbildungsjahrgang zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen. „Es ist für uns spannend, was die zukünftigen Führungskräfte in anderen Forstämtern bearbeiten, welche Probleme auftauchen oder dafür neue Lösungsansätze entwickelt werden,“ zieht Forstamtsleiter Ansgar Pape ein positives Fazit des Treffens. So berichtet Eileen Schuhmann vom Forstamt Oberhof, welche organisatorischen Herausforderungen die Biathlonwettkämpfe für den Forstbetrieb bedeuten. Marie Fache vom Forstamt Weida beleuchtet die hoheitlichen Vorgänge rund um die Wismutsanierung bei Ronneburg. In Gehren untersucht der Referendar Christoph Wagner verschiedene Varianten bei der Wiederbewaldung der Schadflächen. Luise Menzer aus dem Forstamt Jena-Holzland beschäftigt sich mit dem Rotkern und der damit verbundenen Holzqualität von Buchen.
Toni Rupprecht hat seinen Kollegen die vielfältigen Aufgaben und Anforderungen an die Forstwirtschaft im stadtnahen Bereich vorgestellt. Unter kompetenter Führung von Revierförster Stefan Wichmann wurden im Forstrevier Wartburg die Themen Tourismus, Naturschutz, Waldschäden und Verkehrssicherung vorgestellt. Die jungen Leute konnten sich ein Bild davon machen, wie sich die Anforderungen an die forstliche Tätigkeit in stadtnahen Wäldern deutlich von anderen Regionen des Freistaates unterscheiden Zum Abschluss der Exkursion wurde noch das Arboretum auf der Sängerwiese vorgestellt. Forstamtsleiter Ansgar Pape verabschiedete die Referendare in ihre Heimatforstämter und wünschte ihnen viel Erfolg bei dem anstehenden Staatsexamen, reichlich Optimismus und vor allem die Übernahme in den Dienst der Landesforstanstalt.
