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Wasser marsch – Bewässerung von Forstkulturen

Bildquelle: Alexander Hartung
Waldarbeiter Ingo Hoffmann am 5000 Liter Wasserfass (Bild123302)

Der Juni-Bericht zur Bodenfeuchte, die regelmäßig an der Waldmessstation an der „Hohen Sonne“ ermittelt wird, zeigt ein trauriges Bild: es steht bis in 1 Meter Tiefe kein pflanzenverfügbares Wasser mehr zur Verfügung.

Ältere Bäume reagieren schon wieder mit vorzeitigem Blattabfall oder ganze Kronenteile sterben ab. Die im Frühjahr gepflanzten Forstkulturen leideebenfalls unter der Hitze und Trockenheit.

Derzeit sind Waldarbeiter mit einem Forstschlepper und einem 5000 Liter Wasserfass unterwegs, um den jungen Bäumen kostbares Nass zukommen zu lassen. Der fehlende Niederschlag kann im Wald natürlich nicht durch künstliche Bewässerung komplett kompensiert werden. „Wir wollen vor allem die Bäumchen durchbringen, die interessierte Bürger und Organisationen gepflanzt haben,“ erläutert Forstamtsleiter Ansgar Pape die derzeitige Aktion.

Dabei handelt es sich um das Arboretum an der Sängerwiese, die Flächen der Sparkasse an der Herzogseiche, gespendete Bäume des Autohauses Göthlingoder gepflanzte Eichen von Einzelspendern rund um Eisenach. Zusätzlich werden frisch angelegte Alleen gegossen, die vor allem aus seltenen Baumarten bestehen.

Die restlichen 150.000 im Frühjahr gepflanzten Bäume müssen weiter auf Regen hoffen!

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